Schulz gibt Union die Schuld für Alltagskriminalität

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MARTIN SCHULZ
Martin Schulz macht Einsparungen bei der Polizei für die schlechtere Sicherheitslage verantwortlich | Florian Gaertner via Getty Images
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  • Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz greift die Union direkt an
  • Er macht Einsparungen bei der Polizei für die schlechte Sicherheitslage verantwortlich

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat die Unionsparteien für eine schlechtere Sicherheitslage in Deutschland verantwortlich gemacht.

Die neoliberale Politik habe unter dem Stichwort schlanker Staat die Polizei und andere Sicherheitsorgane ausgeblutet und damit die Kriminalitätsbekämpfung erschwert, sagte Schulz am Sonntag auf einer Wahlkampfveranstaltung in Leipzig. Da das Bundesinnenministerium seit zwölf Jahren von CDU und CSU geführt werde, sei es nun Zeit für einen sozialdemokratischen Innenminister.

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Schulz sagte, er habe Verständnis für jeden, der sich angesichts von Alltagskriminalität, Wohnungseinbrüchen oder Vandalismus verunsichert fühle. Über diese Verunsicherung dürfe die SPD nicht hinweggehen.

"Wenn die Menschen das Gefühl haben, die nehmen uns nicht ernst, dann laufen sie den Verführern hinterher", sagte Schulz mit Blick auf die AfD. Daher gehe es darum, für Sicherheit in den Städten und Gemeinden zu sorgen, indem man mehr Polizei auf die Straße schicke.

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