ENTERTAINMENT
27/02/2017 04:11 CET | Aktualisiert 27/02/2017 10:44 CET

Als Oscar-Moderator Jimmy Kimmel über Meryl Streep herzieht, steht plötzlich der ganze Saal

  • Die Oscar-Verleihung in Los Angeles geriet zur Protest-Show gegen den US-Präsidenten

  • Das zeigte sich, als die Trump-Gegnerin Meryl Streep den Saal betrat

  • Die wichtigsten Infos des Textes seht ihr auch im Video oben

Die Oscars waren dieses Jahr auch als großes politisches Spektakel angekündigt. Doch auf dem roten Teppich hielten sich die meisten Hollywood-Stars überraschend bedeckt, wenn es um gesellschaftskritische oder politische Themen ging.

Den ersten Trump-Moment hatte die Award-Show erst, als Late-Night-Host und Oscar-Moderator Jimmy Kimmel begann, über die Schauspielerin Meryl Streep herzuziehen - natürlich nur im Spaß. Streep, die bereits zum zwanzigsten Mal für einen Oscar nominiert war, hatte in der Vergangenheit mit Kritik am Präsidenten dessen Ärger auf sich gezogen.

"Eine Schauspielerin hat die ganze Zeit mit wirklich uninspirierten und überschätzten Leistungen überstanden“, sagte Kimmel. Er ergänzte: "Meryl Streep hat in ihrer glanzlosen Karriere in über fünfzig Filmen mitgemacht.“

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Kimmel spielte damit auf einen Kommentar Donald Trumps an, der Streep nach ihrer kritischen Rede bei den Golden Globe Awards als "eine der am stärksten überbewerteten Schauspielerinnen in Hollywood" bezeichnet hatte.

Kimmel forderte die Gäste der Veranstaltung auf, der "hoch überschätzten“ Streep "total unverdient" zu applaudieren – und plötzlich stand der ganze Saal und zollte der Schauspiel-Ikone Tribut. Sicherlich auch für ihre kraftvollen Worte gegen die Abschottungs- und Spaltungspolitik Donald Trumps, die auch heute noch nachwirken.

(ben)

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