AfD-Politiker verrät in Tweet, warum er wirklich gegen Ausländer in Deutschland ist

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Andreas Wild sitzt für die AfD im Abgeordnetenhaus in Berlin. Dort kämpft er unter anderem für seine Idee, Flüchtlinge ihre Unterkünfte "mit Sägen, Hämmern und Nägeln" selbst errichten zu lassen.

Bei Twitter echauffierte sich Wild nun über einen Vorstoß von SPD, Grünen und Piraten in NRW, Ausländern auf kommunaler Ebene das Wahlrecht zuzusprechen. Bei der Begründung seiner Haltung verlor sich der AfD-Mann jedoch in einer ziemlich absurden Tirade.

Linken-Kommunalpolitiker Tim Fleischer antwortete ironisch auf Wilds Tweet, der das Ausländerwahlrecht als "Verrat am Volk“ bezeichnete: "Ohhh nein, Menschen werden gleich behandelt!“

Wild antwortete, bekam wieder Kontra – und schrieb dann abschließend: "Sie sind noch jung. Vielleicht ändern Sie Ihre Meinung, wenn alle für Sie attraktiven Frauen, in einer Beziehung mit Migranten sind.“

Ist das also der Hintergrund für die zuwanderungskritische Haltung des AfD-Mannes? Die Angst, Ausländer nähmen den Deutschen die Frauen weg?

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour zumindest hatte für Wilds Kommentar nur eins übrig: Mitleid.

Und auch dessen Streitgegner Fleischer fragte fürsorglich: "Will da jemand über die eigenen Probleme reden?“

Korrektur anregen