Oscar-Rede gegen Trump: Jack Black drückt Meryl Streep die Daumen

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Jack Black hat eine ganz klare Favoritin für den Oscar als beste Hauptdarstellerin.

Für die nicht wenigen Kritiker von US-Präsident Donald Trump (70) ist bereits ihre Wutrede bei den Golden Globes oscarreif gewesen. Schauspiel-Grand-Dame Meryl Streep (67, "Jenseits von Afrika") positionierte sich mit ihrem glühenden Plädoyer vom 8. Januar dieses Jahres als lautstarke Trump-Gegnerin und erntete für die mutige Aktion (mit Ausnahme vom Weißen Haus) weltweite Anerkennung. Auf ihren Kollegen Jack Black (47) machte ihr Auftritt gar einen dermaßen nachhaltigen Eindruck, dass er sich bei den anstehenden Oscars am 26. Februar einen Nachschlag wünscht, wie die US-Seite "The Hollywood Reporter" berichtet.

So hofft der Schauspieler, Komiker und Musiker, dass Streep bei ihrer 20. Nominierung nicht nur ihren vierten Oscar gewinnt, sondern die Dankesrede für einen weiteren Seitenhieb gegen den US-Präsidenten nutzt. "Ich hoffe, sie gewinnt den Oscar und zieht noch ein wenig über dieses Arschloch her", zitiert die Seite die wenig blumigen Worte von Black.

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Streep hat "Eier"

Er empfand ihre Golden-Globes-Rede als ausgesprochen denkwürdig: "Das hat wirklich Eier erfordert. Das war sehr mutig von ihr. Auf die Bühne zu treten und vor einem Milliardenpublikum die Wahrheit über den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu sagen - das erforderte Courage und war sehr inspirierend."

In Deutschland werden die Oscars am Sonntag, den 26. Februar, in der Nacht zum Montag zu sehen sein. Streep, die von Trump nach ihrer Wutrede als mittelmäßige Schauspielerin tituliert wurde, ist mit 20 Oscar-Nominierungen alleinige Rekordhalterin. Für ihren Part in "Florence Foster Jenkins" ist sie dieses Jahr wieder einmal als beste Hauptdarstellerin nominiert.

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