CDU-Politiker Spahn warnt vor Rot-Rot-Grün: "Linke wollen einen Putsch"

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JENS SPAHN
CDU-Politiker Spahn warnt vor Rot-Rot-Grün: "Linke wollen einen Putsch" | Joachim Herrmann / Reuters
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  • Jens Spahn greift SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz an
  • Der CDU-Politiker kritisiert ein mögliches rot-rot-grünes Bündnis
  • Er warnte vor einem "Putsch gegen die Grundlagen unseres Wohlstands"

CDU-Staatssekretär Jens Spahn hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz scharf attackiert.

"Seine kommunistischen Freunde in Athen“ seien Schulz "wichtiger als der deutsche Steuerzahler", poltert Spahn im Interview mit der "Wirtschaftswoche“.

Spahn äußerte sich auch kritisch über ein mögliches rot-rot-grünes Bündnis im Bund. Den Linken gehe es um einen Putsch "gegen die Grundlage unseres Wohlstands". Rot-Rot-Grün bedeute – so der CDU-Politiker – "weniger Freiheit und weniger Sicherheit für jeden Einzelnen“.

Linke und Grüne wollten mehr umverteilen, sie seien von einem "ideologischen Erziehungsauftrag“ geleitet. Spahn nahm Bezug auf den "Veggie-Day“, den die Grünen im Bundestagswahlkampf 2013 gefordert hatten. Vorstöße wie dieser zeigten, dass die Grünen nicht an die "Eigenverantwortung“ der Bürger glaubten, so der Staatssekretär im Finanzministerium.

"Es geht um Wagenknecht oder Schäuble"

Es gehe jetzt um "Sahra Wagenknecht oder Wolfgang Schäuble als Finanzminister, Ralf Stegner oder Thomas de Mazière als Innenminister, Martin Schulz oder Angela Merkel im Kanzleramt“.

Der scharfe Angriff Spahns kommt nicht von ungefähr: Laut dem aktuellen "Deutschlandtrend“ der ARD hätte ein rot-rot-grünes Bündnis derzeit 47 Prozent der Stimmen in Deutschland - und damit fast eine Mehrheit.

Die Linken-Vorsitzende Sahra Wagenknecht ließ zuletzt durchblicken, eine Koalition mit der SPD zu begrüßen. "Wenn die SPD ernsthaft eine sozialere Politik verfolgen will, wird es an uns garantiert nicht scheitern", sagte Wagenknecht im "Spiegel“.

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(ben)

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