LIFESTYLE
23/02/2017 12:56 CET

Dieses Bild fasst perfekt zusammen, was passiert, wenn Eltern ihren Kindern Spielsachen kaufen

Situationen wie diese kennen alle Eltern: Man entdeckt dieses wunderschöne Schaukelpferd im Laden um die Ecke, überlegt lange, ob man es seinem Kind kaufen soll - und natürlich tut man es schließlich.

Dann quetscht man sich mit dem riesigen Paket im Feierabendverkehr in die überfüllte U-Bahn, schleppt das Geschenk nach Hause und überreicht es schließlich in freudiger Erwartung dem Kind. Doch anstatt den ganzen Abend vergnügt und dankbar auf dem neuen Pferd zu schaukeln, passiert etwas Frustrierendes:

Das Kind guckt nur kurz auf, schleudert einem ein pflichtbewusstes “Danke, Mama” entgegen und widmet sich dann wieder dem Kochtopf, den es aus der Küche geklaut hat und den es rhythmisch mit einem ebenfalls entwendeten Kochlöffel bearbeitet.

Kinder spielen gerne - nur nicht mit ihren Spielsachen

Kinder finden immer irgendwas, mit dem sie spielen können. Das iPad, das Papa - großer Fehler - auf den Sofatisch gelegt hat, Mamas Lippenstift, der - ehe man sich versieht - aus der Handtasche im Flur verschwunden ist oder eben auch der gesamte Inhalt der Küchenschubladen.

Bitter, aber wahr: Nur selten geben sich die Kleinen mit dem zufrieden, was man als Eltern zum Spielen für sie vorgesehen hat.

Ein Bild, das die Seite “Mommas helping Mommas” auf Facebook geteilt hat, fasst dieses Dilemma von Eltern perfekt zusammen.

Aus der Einteilung in die beiden Kategorien “Was ich meinem Baby zum Spielen gekauft habe” und “womit mein Baby tatsächlich spielen wird” spricht pure Resignation - und die Einsicht, dass am Ende vor allem eines wichtig ist: dass Kinder spielen - egal, womit.

Mehr zum Thema: Ein Hirnforscher erklärt, was Kinder mehr als alles andere von ihren Eltern brauchen

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Credit: iStock

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(mm)

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