"Das Leben dort wäre wundervoll": Nasa entdeckt sieben erdähnliche Planeten auf einmal

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UNIVERSE PLANETS
Aufnahme der Milchstraße, Quelle: Getty Images | bjdlzx via Getty Images
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  • Die US-Weltraumbehörde Nasa hat sieben erdähnliche Planeten entdeckt
  • Das teilten die Wissenschaftler auf einer Pressekonferenz am Mittwoch mit
  • Es sei nicht länger eine Frage ob, sondern wann man außerirdisches Leben entdecke, teilten die Wissenschaftler mit

Die US-Weltraumbehörde "Nasa" hat sieben erdähnliche Planeten nahe des roten Zwergsterns "Trappist 1" entdeckt. Das teilte ein Expertenteam, bestehend aus fünf hochrangigen Wissenschaftler, auf einer Pressekonferenz in Washington D.C. mit.

Die Planeten befinden sich demnach nahe des roten Zwergsterns "Trappist 1". Der Stern liegt etwa vierzig Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt.

Die Sensation: Sechs der sieben Planeten scheinen warm genug zu sein, um flüssiges Wasser und damit auch Leben zu gewährleisten.

Drei der Planeten liegen in der habitalen Zone

Detaillierte Untersuchungen des Teams um den europäischen Astronomen Michael Gillon ergaben außerdem, dass drei der Planeten in der habitalen Zone liegen. Das bedeutet im Klartext:

Erstens könnte auf den Planeten bereits Leben existieren. Das würde heißen, wir hätten endlich eine Antwort auf die Frage gefunden, ob wir in diesem Universum alleine sind. "Es ist keine Frage mehr ob sondern wann wir außerirdisches Leben entdecken werden", erklärte Gillon.

Zweitens ist es nicht auszuschließen, dass diese Planeten einmal von Menschen bewohnt werden können. Die Größe der entdeckten Exemplare entspricht in etwa der der Erde.

"Das Leben dort wäre wundervoll" erklärte Gillon auf der Pressekonferenz. Da der Zwergstern weitaus kälter als unsere Sonne ist, liegen die Planeten viel näher an ihrem Mutterstern. "Trappist 1" ist von diesen Planeten aus also deutlich sichtbarer, als die Sonne von unserer Erde.

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Auch wenn wir wahrscheinlich die Bevölkerung der sogenannten "Sieben Schwestern" nicht mehr miterleben werden - der Fund bleibt eine Sensation.

Denn das Studium dieser erdähnlichen Planeten wird Wissenschaftlern detaillierte Informationen liefern, wie das Wunder des Lebens überhaupt möglich ist.

Im kommenden Jahrzehnt werden wir mit Sicherheit noch sehr viel von "Trappist 1" und seinen sieben Begleitern hören.

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