NASA TV im Live-Stream: Bilder aus dem Weltall online sehen - so geht's

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NASA TV im Live-Stream: Bilder aus dem Weltall online sehen - so geht's | Rob Atkins via Getty Images
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  • NASA TV ist der Online-Sender rund ums All
  • Live-Stream von der ISS online schauen
  • Wie man NASA-Astronaut werden kann

NASA TV ist euer Fenster zur unendlichen Weite: Im Live-Stream zeigt euch die National Aeronautics and Space Administration (NASA) beeindruckende Bilder live von der ISS und von Raketenstarts. Zudem könnt ihr dort mehr zur Astrophysik und dem Nasa-Alltag erfahren. Und das alles kostenlos.

NASA TV besteht aus sechs Kanälen, wobei diese auch einen Funkkanal und einen nicht öffentlich Kanal umfassen. Daneben gibt es einen allgemeinen Kanal ("Public"), einen Lehrkanal ("Education"), einen Medienkanal ("Media") sowie ein Live-Stream-Kanal.

Rund um die Uhr sendet NASA TV sein Programm für die unterschiedlichen Zielgruppen. Zu den regelmäßigen Sendungen zählt zum Beispiel "Nasa Gallery", in der Fotos und Videos aus der Geschichte der Raumfahrtbehörde vorgestellt werden.

Die Sendung "Video File" ist für Journalisten interessant, da sie rohes Videomaterial für die Medien bereitstellt. Die Bildungssendungen sind für Schüler und zu Unterrichtszwecken gedacht.

Manchmal überträgt die Nasa auf Facebook auch ihre Erklärungen:

Live-Stream von der ISS

Der Live-Stream zur ISS (International Space Station) ist die Möglichkeit für den Zuschauer, einen Einblick in die bemannte Weltraumarbeit zu bekommen.

Die Bilder aus dem All werden täglich um elf Uhr vormittags in den USA, also um fünf Uhr nachmittags mitteleuropäischer Zeit, ausgestrahlt. Ein Sprecher kommentiert das Material für den Zuschauer. Der Live-Stream wird im Laufe des Tages häufiger wiederholt.

Was ist die NASA?

Die NASA selbst kennt man vor allem wegen der Raketenstarts. Gegründet wurde die US-amerikanische Aeronautik- und Raumfahrtbehörde 1958. Ursprünglich gehörte zu ihren Missionen auch der Schutz der Erde, aber nur bis zu der Anpassung an George W. Bushs Parteiprogramm.

Nun zählen zu den Missionen das Verstehen unseres Heimatplaneten, die Erforschung des Universums, die Suche nach Leben und die Begeisterung zukünftiger Generationen für diese Forschung.

Ausbildung zum Astronaut

Und das hängt natürlich mit bemannten Raumfahrtprogrammen zusammen. Nach den ersten Testflügen mit Affen schickte man zum ersten Mal am 5. Mai 1961 einen Menschen ins All. Alan Shepard war der erste Astronaut der Vereinigten Staaten im Weltraum.

Aber nur wenige Menschen können ihren Traumberuf Astronaut verwirklichen. Für die NASA ist die US-amerikanische Staatsbürgerschaft Aufnahmevoraussetzung.

Außerdem sind ein Hochschulabschluss und drei Jahre Berufserfahrung oder mindestens 1000 Flugstunden als Pilot notwendig. Dennoch gab es für die aktuelle Ausschreibung für acht bis 14 Astronautenstellen 18.300 Bewerber, fast drei mal so viele, wie bei der letzten Bewerbungsrunde 2012.

Europäische Bürger können ihren Berufswunsch Astronaut über die Europäische Raumfahrtagentur Esa verwirklichen. Doch auch hier kamen bei der letzten Bewerbungsrunde 2009 rund 8500 geeignete Bewerber auf sechs Stellen.

Unbemannte Raumflüge

Neben Astronauten schickt die NASA auch Erdsatelliten und Raumsonden ins All. Bei ersteren handelt es sich um künstliche Satelliten, die unseren Planeten umkreisen.

Sie werden zu unterschiedlichen Zwecken genutzt. Für Aufschlüsse über das Wetter, zur Spionage, für kabellose Rundfunkübertragung, wissenschaftliche Erforschung der Erde und militärische Überwachung. Der erste Erdsatellit Sputnik 1 wurde 1957 von der Sowjetunion betrieben. Kurz drauf antworteten die USA mit Explorer 1.

Nach Angaben der NASA befanden sich 1969 insgesamt 1889 künstliche Objekte im All, die die Erde umrundeten. Darunter befanden sich auch ausgebrannte Raketen. Doch im Jahr 2006 gab es bereits 800 bekannte aktive Satelliten.

Neben ihnen gibt es noch die zweite Art unbemannter Raumflüge: die Raumsonden. Sie werden auf eine Reise zu einem oder mehreren Zielen im Sonnensystem geschickt.

Entweder sie fliegen an Himmelskörpern vorbei, umkreisen diese oder landen dort. Je nachdem schicken sie Bilder und Messdaten und helfen damit bei dem Verstehen der anderen Planeten.

Jupiter: Der König des Sonnensystems

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