POLITIK
22/02/2017 06:42 CET | Aktualisiert 22/02/2017 10:10 CET

AfD stürzt in Umfragen ab: Schlechtester Wert seit Dezember 2015

Thomas Lohnes via Getty Images
Frauke Petry muss ein neues Umfrage-Tief hinnehmen

  • In einer Allensbach-Umfrage kann die SPD ihre hohen Zugewinne halten

  • Die AfD erreicht dagegen eine neues Umfrage-Tief

Der "Schulz-Effekt" hält an. In einer Allensbach-Umfrage für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" erreicht die SPD dank ihres neuen Kanzlerkandidaten Martin Schulz 30,5 Prozent. Große Verluste musste dagegen die AfD hinnehmen.

Im Vergleich zur Umfrage aus dem Januar macht die SPD damit einen Sprung um 7,5 Prozentpunkte. CDU und CSU verlieren dagegen drei Prozentpunkte und kommen auf nun 33 Prozent.

Somit schrumpft der Abstand zwischen SPD und Union von 13 Punkten auf gerade einmal zweieinhalb Punkte.

Mehr zum Thema: Schulz-Effekt schon vorbei? Union überholt SPD in Umfrage

Federn lassen muss dagegen die AfD. Sie verliert drei Prozentpunkte und kommt nun auf 8,5 Prozent. Das ist der schlechteste Wert seit Dezember 2015.

In den Umfragen von Allensbach hatte die Partei im Oktober 2016 mit 12,5 Prozent ihren Höchstwert erreicht. Offenbar leidet die Partei unter dem Streit um den Umgang mit Thüringens Fraktionschef Björn Höcke.

Bereits in einer Insa-Umfrage für die "Bild"-Zeitung vom Dienstag kamen die Sozialdemokraten auf 30 Prozent, während die Union auf 31,5 Prozent kam. In der Insa-Erhebung von letzter Woche war es der SPD sogar gelungen, die Union zu überholen.

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(sk)

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