Forscher können nicht aufhören, über dieses rätselhafte Meereswesen zu streiten

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Die Erforschung von Lebewesen vergangener Erdzeitalter ist die Hauptaufgabe eines Paläontologen. Dass das manchmal ganz schön schwierig sein kann, zeigt das sogenannte “Tully-Monster”. Der Fossiliensammler Francis Tully entdeckte es 1955.

Seither beschäftigt das Wesen, das vor rund 300 Millionen Jahren in schlammigen Flussgebieten im heutigen Osten der USA lebte, die Wissenschaft. Der Grund: Forscher konnten sich bis heute nicht darüber einig werden, welcher Gattung das Tier zuzuordnen ist.

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Von seinem Erscheinungsbild her ist das auch nicht leicht zu bestimmen: Flossen wie ein Tintenfisch, Augenstiele wie eine Krabbe und eine Art Schnabel am einen Ende des Körpers - ist es nun ein Weichtier, ein Wurm, ein Gliederfüßer oder ein Wirbeltier?

Das Rätsel um das Tully-Monster beschäftigt die Forschung

Nachdem Wissenschaftler 2016 meinten, das Tier endgültig als Wirbeltier klassifiziert zu haben, ist nun in der Wissenschaftszeitschrift “Palaeontology” eine Studie erschienen, die diese Annahme widerlegt.

Eindeutig klassifizieren konnten die Wissenschaftler das Tier jedoch noch immer nicht. Das Rätsel um das Tully-Monster bleibt also weiterhin ungelöst und die Diskussionen gehen weiter. Faszinierend aussehen tut es auf jeden Fall, so viel steht fest.

Bilder von dem Fossil und davon, wie das Tier wahrscheinlich aussah, seht ihr im Video oben.

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(lk)

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