LIFESTYLE
21/02/2017 13:19 CET | Aktualisiert 21/02/2017 15:04 CET

Diese Stadt ist sechsmal so groß wie New York, aber es leben kaum Menschen dort

Zwölfspurige Autobahnen, Wolkenkratzer und prunkvolle Paläste - das und viel mehr bietet die Stadt Naypyidaw, übersetzt “die königliche Stadt”. Seit 2005 ist Naypyidaw die Hauptstadt von Burma.

Mit einer Fläche von 4800 Quadratkilometern ist sie etwa sechs mal so groß wie New York. Auf Fotos sieht Naypyidaw allerdings aus wie eine Geisterstadt. Der Grund: Für die Größe der Stadt leben einfach zu wenig Menschen dort. Schätzungen zufolge hat die Stadt nämlich nur fast eine Million Einwohner. Zum Vergleich: In New York leben mehr als acht Millionen Menschen.

Der Mitte des 20. Jahrhunderts regierende General Than Shwe soll nach einem Besuch bei einem Astrologen die Idee zu dem Bau der Stadt gehabt haben. Der Astrologie riet ihm angeblich dazu, um seine Macht im Land zu stabilisieren.

Und so entstand zwischen Reisfeldern und Plantagen ein Regierungssitz, der an absurdem Luxus nicht zu übertreffen ist. Kostenfaktor: geschätzt vier bis fünf Milliarden US-Dollar, aber die genaue Summe kennt niemand.

Oben im Video seht ihr, wie es in der Stadt Naypyidaw aussieht.

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