Diese 5 Energiespartipps sind so einfach, dass man gar nicht daran denkt

Veröffentlicht: Aktualisiert:
CHIMNEY
Getty
Drucken

Sparen kann so einfach sein!
Viele denken beim Wort sparen an Verzicht. Tatsächlich gilt das Gegenteil: Es gibt Energiespartipps, die euch und gleichzeitig unserem Planeten zu Gute kommen.

Fast überall auf der Welt gibt es Fortschritte. So sind in Großbritannien mittlerweile elf Prozent der Haushalte als hochenergieeffizient eingestuft – doppelt so viele wie noch vor vier Jahren. Zeit also, beim Kampf gegen den Klimawandel anzupacken!

Mit diesen fünf Tipps geht das ganz einfach:

Überprüft eure Küchengeräte

stove

Wie viel Energie verbraucht euer Schongarer? Die Antwort verrät das Energielabel. Beim nächsten Gerätekauf solltet ihr darum unbedingt prüfen, was die sogenannte Verbrauchskennzeichnung darüber verrät. Die Energieeffizienzklasse A+++ ist dabei am besten, G am schlechtesten. Der Blick darauf lohnt sich, weil auf das Kochen im Schnitt vier Prozent eurer Strom- und Gasrechnung entfallen. Außerdem: Denkt daran, die Geräte nach Gebrauch abzuschalten. In einem durchschnittlichen Haushalt fallen für Strom im Standby-Modus jährlich rund 100 Euro an.

Duscht schlauer

shower

Man könnte meinen, eine Dusche würde weniger Wasser als ein Vollbad verbrauchen. Das stimmt aber nicht immer. Es kommt auf die Dusche an. Elektrische Duschen beispielsweise wärmen nur das Wasser auf, das tatsächlich verbraucht wird. Weniger erhitztes Wasser bedeutet: weniger Energieverbrauch. Auch der Duschkopf kann dabei entscheidend sein, etwa, indem er dem Wasserstrahl Luft beimischt. Der Wasserverbrauch kann so um 30 bis 50 Prozent verringert werden.

Behaltet die Wärme im Haus

chimney

Etliche Häuser haben noch einen Kamin, in Großbritannien beispielsweise elf Millionen – das ist fast jedes Zweite. Ein großes Energieproblem: Pro Stunde entweichen dadurch 40 Kubikmeter Luft. Einer Studie zufolge gehen so vier bis fünf Prozent der Wärme eines Hauses buchstäblich durch den Schornstein. Die Lösung ist eine Art Pfropfen – ein Ballon oder eine Filzmatte, die in den Abzug eingesetzt werden. So bleibt die wertvolle Wärme im Haus.

Denkt an das Dach

roof isolation

Warme Luft steigt nach oben. Darum, schätzen Experten, geht ein Drittel der Hauswärme über das Dach verloren – jedenfalls bei mangelnder Isolierung. Wer kann, sollte darum unbedingt das Dach auf Isolierungsmöglichkeiten prüfen lassen. Dadurch sinkt nämlich nicht nur die Heizrechnung, auch der Boiler hält länger – und der Klimawandel wird aufgehalten. Empfohlen wird eine Isolierungsdicke von 270 Millimetern. Die Investition lohnt sich: Einmal verlegt, hält die Dämmung für mindestens 40 Jahre.

Spart vom Handy aus

smart home

Die Vorzüge des Smart Home lernen immer mehr Menschen zu schätzen. Schlussendlich lohnen sie sich aber auch finanziell: Die Heizungen in der eigenen Wohnung lassen sich zum Beispiel ganz einfach mit einer App kontrollieren. So könnt ihr nicht nur prüfen, wie viel Energie ihr wo verbraucht, sondern die Heizung auch von überall aus steuern. Mit einem entsprechenden Thermostat lassen sich jährlich 90 bis 180 Euro sparen. Und auch ohne App gilt: Wer seinen Thermostat um ein Grad herunterdreht, spart jährlich locker 80 Euro. Oft sind es eben die kleinen Dinge.

Lerne mehr über Nachhaltigkeit auf Electrify the World - a Nissan Mobility Initiative.

Korrektur anregen