Warum eine Fünfjährige gerade zum Vorbild vieler Frauen wird

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Diese Fünfjährige begeistert Feministinnen | Channel 4 / Twitter
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Feminismus – da denken die meisten in Deutschland an Alice Schwarzer, an mittelalte bis ältere Frauen.

In Großbritannien allerdings denken einige dabei gerade an ein kleines Mädchen namens Eva.

Eva hat bei dem Sender Channel 4 in der Sendung "Das geheime Leben der Fünfjährigen" mit Kommentaren zu Feminismus und Frauenrechten Aufsehen erregt.

Auf Twitter ist eine Zusammenstellung ihrer Aussagen zu sehen.

Eva zeigt ihrem Klassenkameraden Jude ein paar Karate-Moves, um klarzustellen, "wie Mädchen wirklich sind". Sie führt ihm Kicks und Punches vor und findet, dass Karate "definitiv eine Sache für Jungen und Mädchen" ist.

Eva macht offenbar mächtig Eindruck. Jedenfalls sagt Jude später: "Sie war sehr taff, wie ein Hulk."

Später sollen Eva und Jude erklären, warum Mädchen keine Wissenschaftler werden können. Jude sagt, das liege daran, dass sie "dumme Zaubertränke" brauten, sagt Eva: "Ich habe schon mal die DNS einer Banane isoliert." Eh klar.

Eva wurde außerdem aufgefordert zu erklären, was wichtig ist für Mädchen, wenn sie erwachsen werden. Eva sagt, dass sie zur Arbeit und zum Wählen gehen, "definitiv". "Früher haben Mädchen nicht gewählt und die Mädchen, die dafür gekämpft haben, wurden umgebracht. Es ist sehr wichtig für Mädchen, zu wählen, sonst passiert das wieder."

Auf Twitter jubeln User, Eva sei eine "coole Socke", sie mache Hoffnung.

Sie sei ihr Idol, schreibt Anna Kristina.

Sahra Romain findet, Eva sollte Premierministerin werden. Was sie sage, sei sinnvoller als das, was Theresa May von sich gebe.

Dieser Text erschien ursprünglich auf "The Huffington Post UK" und wurde von Susanne Klaiber aus dem Englischen übersetzt und bearbeitet.

(lp)

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