Fifa-Skandal: Dubiose Zahlungen nach Gibraltar bringen Beckenbauer in Bedrängnis

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FRANZ BECKENBAUER
German football legend Franz Beckenbauer listens to questions during a news conference in Kosovo's capital Pristina March 4, 2011. REUTERS/Hazir Reka (KOSOVO - Tags: POLITICS SPORT SOCCER) | Hazir Reka / Reuters
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  • Der Druck auf Franz Beckenbauer im Fifa-Skandal erhöht sich
  • Die Fifa-Finanzchef bringt ihn mit dubiosen Zahlungen nach Gibraltar in Verbindung

Eine neue Wende im Fifa-Skandal: Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung hat der ehemalige Finanzchef der Fifa, Markus Kattner, Franz Beckenbauer mit dubiosen Zahlungen ins Steuerparadies Gibraltar in Verbindung gebracht.

Laut der Aussage von Kattner bei der Schweizer Bundesanwaltschaft soll die Fifa für Beratertätigkeiten von Beckenbauer und seinen Partnern Radmann und Abold 1,7 Millionen Euro überwiesen haben, berichtet die Zeitung.

Dabei hätte die Fifa das Geld gar nicht zahlen dürfen: Laut Aussage von Kattner war das Honorar für Tätigkeiten der WM-Bewerbung von Südafrika für die Weltmeisterschaft 2010. Die Fifa-Statuten verbieten es aber, Bewerbungskosten zu erstatten.

Das Honorar für Franz Beckenbauer soll auf ein Firmenkonto in Gibraltar gegangen sein.

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Laut des Berichts der Tageszeitung sind diese Zahlungen auch ein Grund, warum die Schweizer Bundesanwaltschaft unter anderem gegen Beckenbauer wegen Geldwäsche, Betrug und Untreue ermittelt.

Auch gegen die früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach sowie den Ex-DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt und den Beckenbauer-Vertrauten Fedor Radmann wird ermittelt.

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(sk)

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