Bill Clinton geht essen - als der Kellner zu ihm kommt, bricht der Ex-Präsident in Tränen aus

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In einem New Yorker Restaurant rührte ein Kellner Bill Clinton zu Tränen. | Getty/Instagram
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Manchmal beginnt ein Abendessen ganz normal und endet so, dass man es nie wieder vergessen wird - auch für einen ehemaligen Präsidenten der USA.

Als Bill und Hillary Clinton am vergangenen Freitagabend in einem New Yorker Restaurant essen waren, schaffte es ein Kellner, den Ex-Staatschef zu Tränen zu rühren.

Wie das US-Portal "TMZ" berichtet, aßen die Clintons im Seafire Grill zu Abend, als einer der Kellner zu den beiden kam und vor dem Ex-Politiker auf die Knie fiel: “Sir, ich möchte mich bei Ihnen bedanken", sagte er laut dem Portal zu Clinton. "Wenn Sie nicht gewesen wären, würde ich heute nicht mehr leben."

(Auf dem Bild ist das Ehepaar Clinton gemeinsam mit dem Leiter des Restaurants zu sehen.)

Der Albane habe den Clintons erzählt, wie er mit 16 Jahren aus dem Kosovo geflohen sei, nachdem seine Familie von Jugoslawen in dem kriegsgeplagten Land misshandelt worden war.

Clintons Außenpolitik rettete dem Albaner das Leben

Seine Flucht habe ihn 1999 in die USA geführt, wo er bis heute geblieben sei. Der mittlerweile 32-Jährige sagte laut "TMZ", dass Bill Clintons außenpolitische Maßnahmen ihm damals das Leben gerettet hätten.


Während seiner Amtszeit ordnete der ehemalige Präsident im Jahr 1999 Bombardierungen an, um die jugoslawischen Truppen aus dem besetzten Gebiet im Kosovo zu vertreiben.

So legte er den Grundstein für die Unabhängigkeit des Landes, die neun Jahre später endgültig durchgesetzt wurde.

Aus Dankbarkeit wurde 2009 in der Hauptstadt Pristina eine Bronzestatue von Bill Clinton errichtet, die am Bill Clinton Boulevard steht.

bill clinton statue

Als der Kellner seine bewegende Geschichte beendet hatte, nahm Clinton laut "TMZ" seine Hand und brach in Tränen aus.

In dem Bericht heißt es, die Clintons hätten im Restaurant später noch vielen weiteren Angestellten die Hand geschüttelt, von denen die meisten ebenfalls albanischer Herkunft sind.

Der Kellner selbst wollte laut "TMZ" aus Angst vor Fremdenfeindlichkeit anonym bleiben und nicht auf einem Foto erscheinen.

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(lk)

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