Bezahlen mit Karte: Darum müsst ihr manchmal eine Pin eingeben – und manchmal nur unterschreiben

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Es ist rechtlich ein gewaltiger Unterschied, ob ihr bei einer EC-Karten-Zahlung mit Unterschrift bestätigt oder mit Pin-Nummer.

Die Zahlung mit Pin ist sicherer für den Händler, es erfolgt sofort eine Belastung des Kundenkontos. Für diese Sicherheit bezahlt der Händler aber auch 0,2 Prozent des Kaufpreises.

Wenn ihr mit Unterschrift zahlt, dann bedeutet das rechtlich: Ihr erteilt dem Händler nur eine Einzugs-Ermächtigung. Der Händler darf damit einmalig den Zahlbetrag auf der Quittung einziehen. Ihr habt aber das Recht, diesen Bankeinzug innerhalb von acht Wochen zu widerrufen. So legen es die Regeln zum europaweiten Zahlungsverkehr fest.

Die Bank muss das Geld dann zurückbuchen. Aber die berechtigte Forderung eines Händlers auf Begleichung des Zahlungs-Betrags bleibt natürlich trotzdem bestehen.

So weit, so nachvollziehbar. Nach welchem Muster Händler auswählen, ob sie von einem Kunden die Pin-Nummer verlangen oder ob die Unterschrift reicht, seht ihr oben im Video.

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