Nach Anti-Trump-Protest: Hundert Demonstranten verlieren ihre Jobs

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TRUMP PROTEST
Nach den Protesten unter dem Motto "ein Tag ohne Migranten" haben rund 100 Demonstranten ihren Job verloren | Carlo Allegri / Reuters
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  • Eine landesweite Protest-Aktion in den USA hat wohl rund 100 Demonstranten ihren Job gekostet
  • Das berichten internationale Medien
  • Der Protest unter dem Motto "ein Tag ohne Migranten" hatte sich gegen Trumps Einwanderungspolitik gerichtet

Nach einer landesweiten Protest-Aktion unter dem Motto "Ein Tag ohne Migranten" gegen die Einwanderungspolitik des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump haben wohl rund 100 Demonstranten ihren Job verloren.

Das berichtet unter anderem die britische Nachrichtenseite "The Independent".

Über Social-Media-Seiten waren vergangene Woche Einwanderer in den USA dazu aufgefordert worden - unabhängig von ihrem Aufenthaltstitel - ihre Arbeit niederzulegen und nicht einkaufen zu gehen, um die Bedeutung von Migranten für die amerikanische Wirtschaft aufzuzeigen.

Betrieb feuert Demonstranten wegen "unentschuldigtem Fehlen"

Rund 20 Mitarbeiter eines Malerbetriebs im amerikanischen Bundesstaat Tennessee, die am "Tag ohne Migranten" aus Protest nicht zur Arbeit erschienen waren, soll einen Tag nach dem Protest gekündigt worden sein, berichtet der lokale Nachrichtensender NBC4.

Ein Anwalt versicherte gegenüber dem Sender, dass die Kündigung der Mitarbeiter nichts mit deren Teilnahme an der Demonstration zu tun habe - sondern lediglich mit deren unentschuldigtem Fehlen.

Ähnliche Fälle zählte "The Independent" auch für andere Betriebe auf: So sollen im US-Bundesstaat South Carolina 21 Mitglieder einer Boot-Manufaktor ihre Arbeit verloren haben, nachdem sie an dem Protest teilgenommen hatten, mindestens ein Dutzend weitere Demonstranten verloren demnach ihre Arbeit in der Gastronomie.

Wie viele Menschen insgesamt an der Protestaktion teilgenommen haben, ist bislang nicht bekannt.

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(ks)

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