"Schlag den Star": Noch bevor es richtig los geht, kommt es zur ersten Panne

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"Schlag den Star": Noch bevor es richtig los geht, kommt es zur ersten Panne | ProSieben / Screenshot
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Stefan Kretzschmar gegen Tim Bendzko - das ist ein bisschen so wie Hulk gegen Michel aus Lönneberga. Am gestrigen Samstagabend traten der Handballer Stefan Kretzschmar und der Popsänger Tim Bendzko innerhalb der ProSieben-Show "Schlag den Star" gegeneinander an.

Noch bevor es richtig losging, ereignete sich auch schon die erste Panne. Das erste Spiel gewann derjenige, der eine Bass Drum in kürzerer Zeit häufiger mit dem Fuß anschlug als der Gegner. Das Blöde war nur: An Bendzkos Trommel funktionierte das Zählwerk nicht. Also mussten sowohl die Stars als auch die Zuschauer erst mal warten.

In solchen Momenten freut man sich, wenn eine Sendung wenigstens einen lustigen Moderator hat, der immer einen guten Witz parat hat. So wie Elton. "Kommt ein Pferd in den Blumenladen und fragt: Haben Sie ma’ geritten?“ Äh...was?

Und das war erst der Anfang. So seltsam wie der Abend begann, ging er weiter. Bendzko verlor das erste Spiel - und Kretzschmar freute sich. "Der kleine liebe Tim. Er wird ja jetzt schon aggressiv!", sagte er hämisch. Vielleicht freute sich Kretzschmar aber auch nur deshalb so sehr, weil er vor sieben Jahren schon einmal bei "Schlag den Star" angetreten war - und damals gegen einen Milchbauern verloren hatte.

"Ich wünsche dir sehr viel mehr Glück als du bei deinem erstem Mal hattest, denn du wirst es brauchen", erwiderte Bendzko. Achtung, Achtung, dass Michel aus Lönneberga auch sehr frech sein kann, ist doch altbekannt.

Kretzschmars Strafe folgte sogleich - und damit nur eine weitere Panne der Show. Kretzschmar und Bendzko sollten vier Metallstifte aneinander schweißen. Bloß hatte Kretzschmar keine Metallstifte bekommen.

Eine Panne folgte auf die nächste

Also mussten Spieler und Zuschauer wieder einmal warten, während es dieses Mal der Kommentator war, der lustige Witzchen riss, über die das Publikum nicht einmal künstlich lachen konnte.

Zu allem Überfluss blamierte sich Bendzko dann auch noch bei Spiel 10. Gefragt waren alle Mitglieder des Bundeskabinetts. Nach Merkel, von der Leyen und Gabriel fiel dem Sänger niemand mehr ein. Er versuchte es mit dem ehemaligen CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla, der jetzt im Vorstand der Deutschen Bahn ist - und verlor erneut. In Spiel 14 besiegte Kretzschmar Bendzko schließlich endgültig.

Es sei ihm gegönnt. Schließlich jammerte der Ex-Weltklasse-Handballer schon im Einspielfilm: "Ich bin eigentlich der ewig Zweite." Jetzt nicht mehr.

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(ks)

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