Björn Höcke entschuldigt sich für umstrittene Rede - "Habe ein großes, wichtiges Thema leider in einer Bierzeltrede vergeigt"

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Der vom Parteiausschluss bedrohte Thüringer AfD-Chef Björn Höcke hat sich auf dem Landesparteitag für seine umstrittene Rede zur deutschen Erinnerungskultur entschuldigt (auch im Video oben).

"Ich habe ein großes, ein wichtiges Thema leider in einer Bierzeltrede vergeigt“, sagte Höcke bei der Parteiveranstaltung in Arnstadt.

Im Januar hatte Höcke bei einer Rede in Dresden unter anderem das Berliner Holocaust-Mahnmal als "Denkmal der Schande“ bezeichnet und eine 180-Grad-Wende in der deutschen Erinnerungskultur gefordert. Politiker aller Parteien reagierten auf Höckes Rede entsetzt, die AfD hat die Einleitung eines Parteiausschlussverfahrens beschlossen.

In einem Interview mit dem "Spiegel" hatte sich Höcke ebenfalls selbstkritisch zu seiner Dresdner Rede geäußert: „Da habe ich das falsche Thema zum falschen Zeitpunkt mit dem falschen Pathos vorgetragen“, erklärte der Thüringer AfD-Chef.

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(ks)

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