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18/02/2017 16:53 CET

Was für und gegen einen Sommer-Urlaub in der Türkei spricht

Shutterstock.com/ Ipek Morel
An dieses Bild werden sich die Hotelbetreiber in der Türkei gewöhnen müssen: leere Liegen am Strand

Normalerweise wären zum jetzigen Zeitpunkt bereits die meisten Hotels in der Türkei für die Sommersaison restlos ausgebucht. Schließlich gilt das Land am Bosporus seit Jahrzehnten als eines der liebsten Reiseziele der Deutschen. Doch dieses Jahr ist alles anders: 2017 könnte für die Tourismusbranche in der Türkei ein historisch schlechtes werden.

Dabei lassen die Hoteliers und Reiseveranstalter momentan nichts unversucht: Mega-Rabatte, Belohnungen für Reisebüros und subventionierte Flüge. Präsident Erdogan appellierte jüngst in einer Ansprache sogar an alle Türkischstämmigen im Ausland: "Schnapp' dir deinen Nachbarn und komm!" An den leeren Auftragsbüchern haben all diese Anstrengungen bislang nichts geändert.

"Von Atatürk bis Erdogan": Wer die Türkei wirklich verstehen will, kommt um den Bestseller von Gerhard Schweizer nicht herum

Ist die Türkei gefährlich? Ja, aber...

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Zu düster waren die Meldungen, die seit dem gescheiterten Putschversuch im Juli 2016 verbreitet wurden. Türkische Beamte wurden zu tausenden entlassen, unbescholtene Bürger verhaftet und kritische Medienhäuser geschlossen. Erdogan formt aus "seiner" Türkei langsam aber sicher eine Autokratie. Parallel dazu stieg auch die Zahl der Terroranschläge. Die Konsequenz: Die Türkei gilt unter deutschen Reisenden als nicht mehr sicher. Ein vernichtenderes Urteil kann über ein Urlaubsland wohl kaum gefällt werden.

Aber ist ein Türkei-Trip 2017 wirklich gefährlicher als noch vor fünf Jahren? Nein, meinen Reiseexperten - zumindest wenn sich Urlauber in den sicheren Gegenden des Landes aufhalten. Auch das Auswärtige Amt teilt diese Einschätzung. So rät die Behörde von Reisen in den Osten, also die Grenzregion zu Syrien, eindringlich ab. Für die klassischen Urlaubsziele, also Istanbul, die türkische Riviera oder die türkische Ägäis, hat sich an der Sicherheitslage nichts geändert. Eine der wenigen Ausnahmen bildet die Hauptstadt Ankara, da dort in den vergangenen Monaten mehrere Anschläge verübt wurden.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Es gibt viele Gründe, die Türkei auch im Sommer 2017 zu meiden. Wer allerdings die ethische Komponente (Erdogan) außen vor lassen kann und sich in den sicheren Gebieten des Landes aufhält, kann auf extreme Schnäppchen hoffen.

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