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18/02/2017 16:34 CET | Aktualisiert 18/02/2017 18:35 CET

Volker Bouffier trommelt für Schwarz-Grün - und stellt eine Forderung an die Grünen

Schwarz-Grün

  • Volker Bouffier hat sich erneut für ein Bündnis der Union mit den Grünen ausgesprochen

  • Er sieht auch die CSU nicht als Hindernis für Schwarz-Grün im Bund

  • Für Bundeskanzlerin Merkel sind die Grünen aber offenbar nicht der bevorzugt Partner

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) ist bekannt als Freund von Schwarz -Grün. Schon im November hatte er sich für ein Bündnis mit den Grünen ausgesprochen - jetzt hat er seine Forderung wiederholt. Die Union muss sich ein schwarz-grünes Bündnis als Option für den Bund offenhalten, sagte er dem "Tagesspiegel am Sonntag".

Die Union müsse bei der Bundestagswahl so stark werden, dass gegen sie nicht regiert werden könne, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende.

"Ich werbe für Offenheit"

"Und dann sollten wir mit einem Partner zusammen eine Regierung bilden können, die nicht wieder aus einer großen Koalition besteht", sagte Bouffier. Hessen habe gezeigt, dass ein schwarz-grünes Bündnis funktioniere. "Deshalb werbe ich für Offenheit bei der Union." CDU und CSU müssten "darauf achten, dass man sich nicht strategisch die Wege verbaut".

Bouffier zeigte sich davon überzeugt, dass ein solches Bündnis nicht an der CSU scheitern würde. "Horst Seehofer ist ein Mann mit außergewöhnlich viel Erfahrung", sagte er. Er gehe davon aus, dass der CSU-Chef nach der Wahl "die Dinge bewerten und zu Schlüssen kommen wird".

Im Moment liege das Problem ohnehin bei den Grünen. "Die müssten sich erst mal inhaltlich so sortieren, dass sie für uns als Partner in Frage kommen."

Die Kanzlerin sieht das offenbar anders. "Die Grünen sind kein bevorzugter Partner" der Union nach der Bundestagswahl, sagte sie im Dezember.

Kaum jemand wirbt vermutlich so stark für eine schwarz-grüne Koalition wie Bouffier. Das mag auch an seiner eigenen Erfahrung liegen: Seit 2013 regiert Bouffier zusammen mit den Grünen in Hessen.

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(ll)

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