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18/02/2017 14:30 CET | Aktualisiert 18/02/2017 14:33 CET

Gleicher Patzer wie Trump? Als Pence der Kanzlerin zuhört, fällt ein Detail auf

Twitter/FritzUSA
Als Pence der Kanzlerin zuhört, fällt ein Detail auf

  • US-Vizepräsident Pence soll bei der Sicherheitskonferenz keinen Kopfhörer für eine Übersetzung getragen haben, als Kanzlerin Merkel sprach

  • Präsident Trump hatte sich vor Kurzem genauso verhalten

Es ist nur ein Detail. Aber eines, das Wirbel ausgelöst hat.

Am Samstag ist US-Vizepräsident Mike Pence während der Münchner Sicherheitskonferenz zum ersten Mal auf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) getroffen. In ihrer Rede hatte die Kanzlerin sich für internationale Zusammenarbeit ausgesprochen und betont, wie wichtig die USA für Europa im Anti-Terror-Kampf seien.

Als Pence den Worten der Kanzlerin lauschte, fehlte da aber etwas: der Stöpsel im Ohr, über den Pence den Dolmetscher gehört hätte. Einer Journalistin des SWR und der ARD fiel dieses Detail auf und teilte über den Kurznachrichten ein Bild vom Vizepräsidenten als Beleg:

Genau wie sein Chef

Kann Pence womöglich Deutsch und braucht daher keinen Übersetzer, der in sein Ohr flüstert? Über die Fremdsprachenkenntnisse des Vizepräsidenten ist zumindest nichts bekannt. Die Journalistin stellt daher auch die Frage in den Raum: Interessiert Pence die Rede von Merkel vielleicht gar nicht?

Was die Beobachtung umso bemerkenswerter macht: Auch US-Präsident Donald Trump war kürzlich aufgefallen, als er beim Besuch von Japans Premier Shinzo Abe auf einer Pressekonferenz keinen Kopfhörertrug. Seine Erklärung damals: Er sei über den Inhalt von Abes Rede informiert gewesen.

Vielleicht wusste also auch Pence schon vorab, was die Kanzlerin sagen würde. Oder er konnte es sich denken.

(sk)

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