POLITIK
17/02/2017 06:22 CET | Aktualisiert 17/02/2017 08:36 CET

Deutsche Bank prüft Trumps Konten auf Verbindungen nach Russland

Mario Tama via Getty Images
Die Deutsche Bank ist besorgt wegen möglicher Verbindungen des US-Präsidenten nach Russland

  • Die Deutsche Bank hat Donald Trumps Konten untersucht

  • Es geht um mögliche Verbindungen nach Russland

Die Deutsche Bank sieht einen weiteren Skandal auf sich zukommen. Das Frankfurter Geldinstitut hat die Konten des US-Präsidenten Donald Trump einer eingehenden Prüfung unterzogen. Es geht um verdächtige Verbindungen nach Russland. Das berichtet der britische "Guardian".

Die Bank sucht nach Hinweisen, ob für kürzlich vergebene Kredite an Trump "unter ungewöhnlichen Umständen" finanzielle Garantien aus Russland bereitgestellt wurden. Solche Garantien könnten unter Umständen genutzt werden, um den Präsidenten unter Druck zu setzen.

Die Deutsche Bank gerät unter Druck

Nach Medienbericht soll die Bank Trump seit 1998 etwa 2,5 Milliarden Dollar geliehen haben. Das Geld soll unter anderem für den Umbau des Washingtoner Postgebäudes in ein Hotel und die Anlage eines Golfplatzes verwendet worden sein. Zurzeit schuldet Trump der Bank noch 359 Millionen Dollar.

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Nach Angaben des "Guardian" fand die Bank keine Hinweise auf Verbindungen nach Russland. Doch sie könnte nun unter Druck geraten, ein externes Beratungsunternehmen mit einer solchen Untersuchung zu beauftragen.

Gab es russische Einmischung bei Krediten an Trump?

"Wir wissen, dass die Deutsche Bank ein großer Kreditgeber für Präsident Trump ist und die Firma wird gerade vom Justizministerium auf angebliches Fehlverhalten untersucht", sagte der demokratische Kongressabgeordnete Bill Pascrell dem "Guardian".

"Ich denke, es ist für das amerikanische Volk wichtig, das Ausmaß der Verbindungen der Bank zu Trump zu kennen, und ob es irgendwelche russische Einmischung bei Krediten an Herrn Trump gegeben hat", so Pascrell.

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(sk)