Til Schweiger: Sein "Tatort" wird wegen hoher Produktionskosten vom Rechnungshof gerügt

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Til Schweiger als Nick Tschiller im

Der Rechnungshof der Freien und Hansestadt Hamburg hat den ARD-Sender NDR wegen seiner "Tatorte" gerügt. Im Jahresbericht der Behörde heißt es, dass die Produktionskosten für die "Tatort"-Folgen des NDR regelmäßig die veranschlagten Beträge überstiegen haben.

Durchschnittlich 1,5 Millionen Euro kostet ein "Tatort"

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Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" produziert der NDR mit durchschnittlichen Kosten von 1,7 Millionen Euro pro "Tatort" "spürbar teurer" als andere Sender. Der ARD-Durchschnitt läge bei 1,5 Millionen Euro.

Einmal habe die Hamburger Sendeanstalt sogar 2,1 Millionen ausgegeben. Dabei dürfte es sich um die "Tatort"-Episode "Der große Schmerz" mit Til Schweiger gehandelt haben, die am 1. Januar 2016 ausgestrahlt wurde. Bei diesem Action-Krimi hatte auch die populäre Sängerin Helene Fischer eine Gastrolle als russische Auftragskillerin.

Den Hinweis des NDR auf die gute Einschaltquote von 8,24 Millionen Zuschauern (Marktanteil 22,1 %) wollen die Finanzprüfer nicht gelten lassen.

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