NACHRICHTEN
16/02/2017 08:44 CET

Donald Trump verbindet: Dating-App "Hater" basiert auf gemeinsamen Hass

Shutterstock, Inc.
Wer die Natur oder rote Fingernägel hasst, wird bei ihr keine Chance haben

Der Feind meines Feindes ist mein Freund, lautet ein altes Sprichwort. Und tatsächlich scheinen gemeinsame Abneigungen weit mehr zu verbinden, als geteilte Vorlieben. Darauf baut jedenfalls die neu ins Leben gerufene Dating-App mit dem plakativen Namen "Hater". "Triff jemanden, der dasselbe Zeug hasst wie Du", heißt es da auch gleich als erstes, wenn man die kostenlose Anwendung installiert. Und natürlich muss man auch nicht lange überlegen, welches Hassobjekt die ersten Nutzer der App besonders verbindet: der neue US-Präsident Donald Trump!

Die Benutzung von "Hater" ist dabei denkbar simpel. Zunächst werden den Teilnehmern Begriffe aufgezählt, die es zu bewerten gilt. Ähnlich der vergleichbaren Apps wie "Tinder" wischt man dafür entweder nach links oder nach rechts über den Bildschirm, je nachdem, ob man die gezeigte Person, den Gegenstand, den Film und so weiter nun hasst oder nicht. Danach bekommt man Personen mit vergleichbaren Abneigungen vorgeschlagen.

Wie man bei Dating-Apps wie "Tinder" erfolgreich flirtet, sehen Sie bei Clipfish

Ich hasse Tierliebe

adURLData: "",

monetizer: 0,

displayad: 0,

pmode: 0,

fracautoplay: 0,

fracmouseover: 100,

volume: 100,

maxage: 0,

isRTL: false,

fallback: false,

layout: "indiv",

playercolor: "light",

playlist: "false",

autoplay: "mouse",

hideitems: "bottom",

color: "ffffff",

bgcolor: "ffffff",

bg: "08396A",

font: "arial",

userwidth: "100%",

publisher: "huffingtonpost",

dynmode: "manual",

dynusetypes: "",

mainteaser: 0,

search: "Tinder",

videos: "",

dovisible: false,

ignore: [""],

nocaplist: ""

}

Statt der gemeinsamen Tierliebe verbindet nun also der Hass auf Hunde oder Katzen die Singles. Ebenfalls ungeliebt: Smalltalk, frühes Aufstehen, Mücken, Hipster und, einsam an der Spitze, Donald Trump. Da sage noch einmal, der umstrittene Politiker würde nur Unheil stiften...

Entstanden ist die App nach Aussage des Erfinders Brendan Alper übrigens zunächst als Scherz. Doch schnell habe er das Potenzial hinter der Idee entdeckt, berichtet die Seite "The Verge". Der Erfolg gibt ihm recht: Binnen kürzester Zeit haben sich bereits über 200.000 Leute angemeldet.