NACHRICHTEN
15/02/2017 09:39 CET

Marianengraben: Forscher machen widerlichen Fund am tiefsten Punkt der Erde

Am weltweit tiefsten Meeresgrund waren bislang nur drei Menschen und damit weniger als auf dem Mond. Und dennoch sind in diesen Regionen besondere Spuren des Menschen zu finden. Meeresforscher haben erschreckende Proben an die Oberfläche befördert.

Selbst in den tiefsten Gräben der Ozeane sind Meerestiere mittlerweile mit Schadstoffen vollgepumpt. Das hat nun ein Forscherteam herausgefunden. Es hatte Flohkrebse im Marianengraben im Westpazifik und dem Kermadecgraben in Neuseeland untersucht. Der Marianengraben ist mit etwa 11.000 Metern die tiefste Stelle aller Ozeane. Bislang galten die sogenannten Hadal-Zonen von 6000 Metern und tiefer als relativ unbelastet.

Doch die Ozeanologen der University of Aberdeen berichten nun von Konzentrationen langlebiger organischer Schadstoffe in den Tieren, wie sie sonst nur in der Nähe von Industriegebieten üblich seien. Daraus folgern sie, dass diese Schadstoffe allgegenwärtig im Ozean sind.

Die Auswirkungen dieses Fundes seht ihr oben im Video.

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

(pb)