Was der "Bachelor" die Kandidatinnen für sich machen ließ, war unterstes Niveau

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Beim "Bachelor“ kämpfen noch 15 Damen um das Herz des RTL-Schönlings Sebastian. Der hatte sich in der Folge am Mittwochabend etwas ganz besonderes als Gruppen-Date ausgedacht.

Er ließ die Mädchen in einem Theater antanzen, um sich von ihnen eine ganz persönliche Bühnen-Performance aufführen zu lassen. Günstiger als ein Kinobesuch, so eine Privatvorstellung – aber dafür auch deutlich peinlicher.

Eine Twitter-Nutzerin fragte zurecht: "Sucht der 'ne Partnerin oder einen Hofnarr?"

Schon die Ansprache des Bachelors an die Mädchen geht ordentlich in die Hose. Sebastian will, dass sie "sie selbst bleiben“ und "eine Rolle einstudieren“. Äh?

Dann wird es zum Augenverdrehen. Kandidatin Alesa glaubt, ihre Performance werde „wow“ werden. Und irgendwie behält sie damit auch Recht. Denn was sie auf dem Konzertflügel veranstaltet, verdient die Worte „wow, was für eine Tortur“.

"Alle meine Entchen“ spielt sie und fängt dann auch noch an zu singen. Peinlicher geht es kaum.

Die Krone auf setzt Julia dem ganzen Schauspiel auf. Und die ist immerhin Musicaldarstellerin. Zumindest bisher. Denn nach ihrer Perfomance mutmaßen Zuschauer bei Twitter, sie müsse sich jetzt wohl einen neuen Job suchen.

Wie von einem giftigen Insekt gestochen robbt sie über die Theaterbühne. "Nichts macht mich so an, wie ein Mann, der Logos entwerfen kann", singt sie dabei bemüht. Offenbar gefällt ihr Sebastian, Inhaber einer Werbeagentur, vor allem wegen seines Berufes...

bachelor

Spätestens jetzt ist wohl auch Sebastian klar: Ein Kinobesuch wäre die bessere Alternative gewesen.

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