Mitten in dieser Stadt liegt ein roter See – die Leute nennen ihn die Bluthölle

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Millionen von Touristen strömen jährlich in die japanische Stadt Beppu. Der Badeort trägt einen besonderen Spitznamen: "die Hölle Japans".

Überall in der Stadt steigen Dampfsäulen auf. Grund dafür ist ein Naturphänomen: Wegen geothermischer Aktivität schießt kochend heißes Wasser durch viele Öffnungen im Boden. Thermalquellen entstehen, in denen Einheimische und Touristen baden können.

Das soll der Stadt mit nur 125.000 Einwohnern bis zu 12 Millionen Besucher jährlich bescheren, wie das Online-Portal "Travelbook" berichtet.

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Die acht Höllen

Die größten Quellen im Ort heißen auch die "acht Höllen von Beppu". Ihre Temperatur ist viel zu heiß, um darin zu baden. Allerdings nutzen die Einheimischen die "Höllen", um darin Eier zu garen. Die sogenannten "Onsen-Eier" werden dann am Straßenrand verkauft.

Eine der acht Quellen sieht besonders spektakulär aus: Chinoike-Jigoku ist ein Teich mit rotem Wasser und einer Temperatur von 78 Grad. Zum Baden ist der Teich damit zu heiß. Auch sein Name lädt nicht zum Plantschen ein. Übersetzt bedeutet er "Bluthölle". Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr oben im Video.

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(ame)