Sechs Monate nach Putschversuch: Geheimpapier entlarvt Erdogans große Lüge

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Sechs Monate nach dem Putschversuch gegen Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan taucht ein nun öffentlich gewordenes Geheimdienstdokument auf. Es widerspricht der bisherigen Darstellung der türkischen Regierung. Das Video oben zeigt die Zusammenhänge und möglicherweise wahren Hintergründe.

Wie die britische "Times" schreibt, belege das Geheimpapier: "Erdogan nutzte den gescheiterten Putsch aus, um die repressive Kampagne gegen die Gegner seiner Partei auszuführen."

Aus dem Bericht des Nachrichtendienstes INTCEN in Brüssel geht unter anderem hervor, dass Staatspräsident Erdogan genaue Erkenntnisse darüber habe, dass der islamische Prediger Fethullah Gülen nicht an dem Putschversuch beteiligt gewesen sei.

Und weiter: Erdogan hätte die Chance genutzt, Offiziere von ihren Posten entfernen zu lassen, weil sie in der Vergangenheit Kritik an seiner Kriegspolitik in Syrien und an seinem Vorgehen gegen die kurdische Arbeiterpartei PKK geäußert hätten.

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