LIFESTYLE
19/01/2017 15:52 CET | Aktualisiert 20/01/2017 12:50 CET

Ihr wollt bessere Fotos machen? Die Harvard-Uni hat gerade ihren Fotokurs kostenlos ins Netz gestellt

Getty Images
Fotografieren wie die Profis? Dieser kostenlose Online-Kurs macht's möglich.

Dank des Smartphones sind wir inzwischen fast alle zu eifrigen Amateur-Fotografen geworden.

Jederzeit können wir unserer kreativen Spontanität freien Lauf lassen und das Ergebnis praktisch in Echtzeit mit unseren Freunden teilen.

Wir haben die Möglichkeit, unsere Schnappschüsse in kürzester Zeit mit einer App zu bearbeiten und online zu stellen. Unsere Smartphones sind Kamera, Fotolabor und Bildagentur in einem.

Auf Apps wie Instagram versuchen sich täglich Hunderttausende daran, ihre besten #NoFilter-Aufnahmen der ganzen Welt zu präsentieren. Von der professionellen Fotografie sind die meisten Handy-Knipser allerdings noch weit entfernt.

Wie wär's mit einem kostenlosen Harvard-Diplom in Fotografie?

Das könnte sich aber nun ändern.

Denn: Die renommierte US-Universität Harvard hat die gesamten Inhalte ihres Fotografie-Kurses online gestellt. Und das Beste daran: Der Download ist kostenlos.

Die Harvard-Universität belegt laut eines Rankings der "New York Times" den sechsten Platz der besten Universitäten der Welt.

Nur wenige Menschen besitzen das Privileg, an der renommierten Uni zu studieren. Die Studiengebühren betragen knapp 43.000 Dollar pro Jahr.

Wer sich für Fotografie interessiert, aber weder die Zeit noch das Geld hat, ein Vollzeit-Studium anzufangen, ist dieser Kurs die wohl beste Möglichkeit, sich auf einfachem und unkomplizierten Wege Fachwissen anzueignen.

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Credit: Getty Images

Insgesamt besteht der Fotokurs aus 13 Kapiteln, die man wie in einem Fernstudium Stück für Stück abarbeiten kann. Auf dem Lernportal ALISON, auf dem auch viele andere interessante Kurse angeboten werden, stehen die PDF-Dateien zum Download bereit.

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Das sind die Inhalte des Harvard-Kurses

Die erste zwölf Kapitel widmen sich den fundamentalen Grundlage der (digitalen) Fotografie. Angefangen von Bildkomposition, richtigem Framing, Licht-Einstellungen und Entwicklung, bis hin zu Ratschlägen bezüglich gängiger Bildbearbeitungsprogramme.

Beim dreizehnten und letzten Modul des Kurses handelt es sich um einen Bewertungsbogen zur Selbstprüfung.

Wer die Fragen auf diesem Bogen zu 80 Prozent korrekt ausfüllen kann, erhält obendrein noch ein Harvard-Diplom zum Ausdrucken und über den Schreibtisch Hängen.

Trotz aller Euphorie: Ein kleiner Wermutstropfen bleibt

Einen kleinen Haken gibt es allerdings: Der Kurs ist noch aus dem Jahr 2009.

Das ändert allerdings nichts an den Lerninhalten zu den Grundlagen der Fotografie. Lediglich die Kapitel zu den Bildbearbeitungsprogrammen sind ein wenig veraltet.

Doch für die Aussicht auf ein hippes und noch dazu kostenloses Harvard-Diplom kann man über diesen Punkt schon mal hinwegsehen.

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(lk)

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