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17/01/2017 19:38 CET | Aktualisiert 17/01/2017 19:48 CET

"Verbale Erektion": WDR-Chefredakteurin rechnet in "Tagesthemen" mit Donald Trump ab

Der gewählte US-Präsident Donald Trump musste schon reichlich Kritik einstecken. Nun fand auch Sonia Seymour Mikich, die Chefredakteurin des WDR, erstaunlich klare Worte für sein jüngstes Interview mit der "Bild".

In den "Tagesthemen" kritisierte sie Trumps "planlose" Politik und seinen Charakter. Er habe, "die Selbstverliebtheit eines Narzissten und Egomanen." Im "Bild"-Interview schien es dem Amerikaner schwer zu fallen, einen Gedanken bis zum Ende zu führen. Das blieb nicht unbemerkt von Mikich.

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Sie schließt ihre Kritik mit einem Aufruf an die europäischen Diplomaten ab. Diese müssten Machtbewusstsein neu üben. Dafür hat die Journalistin ein Motto: "Make Europe great again".

Doch nicht bei allen kam die kritische Sendung gut an. So twitterte Kai Diekmann, Herausgeber der "Bild", in Bezug auf die Kritik: "Was für eine Arroganz...".

(mf)