POLITIK
16/01/2017 07:25 CET | Aktualisiert 16/01/2017 08:20 CET

Um für den IS zu kämpfen, reiste eine Dresdnerin mit vier kleinen Kindern nach Syrien

Steve Wisbauer via Getty Images
Eine Frau in einer Burka (Symbolbild)

Am Flughafen Frankfurt wurde eine 40-jährige Mutter festgenommen, die sich mit ihren vier Kindern der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen hatte.

Das berichtet "Bild.de". Die Frau kehrte am 25. November aus Dschidda in Saudi-Arabien zurück und hatte zwei ihrer Kinder dabei.

Ihre älteste Tochter wurde angeschossen

Zuvor war sie mit ihren drei, vier, sechs und neun Jahre alten Kindern nach Syrien ausgereist. In einem arabischen Interview erzählte sie stolz, dass sie sich an Kämpfen für den IS beteiligt habe. Ihre älteste Tochter Samira sei dabei angeschossen worden. Später schloss sie sich der al-Nusra-Front im Sudan an.

Sie kam zuerst in Deutschland in Haft, weil sie mehrere Geldstrafen nicht bezahlt hatte. Später beantragte die Staatsanwaltschaft zusätzlich einen Haftbefehl wegen Kindesentziehung. Zurzeit soll sie in einem Gefängnis in Nürnberg sein.

Oberstaatsanwältin Anita Traud sagte "Bild.de": "Eine Beteiligung an Kampfhandlungen bestritt die Beschuldigte beim Ermittlungsrichter."

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(sk)