Vor 100 Jahren war dies noch eine der reichsten Städte der Welt – bis etwas Unvorhergesehenes geschah

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Kolmanskop in Namibia war früher eine der reichsten Städte der Welt - doch jetzt ist der Ort in der Wüste begraben.

Die Wüstenstadt liegt heute in einer Sperrzone, die von der namibischen Regierung kontrolliert wird. Obwohl man Kolmanskop nur mit einer Genehmigung besuchen darf, kommen jedes Jahr einige Touristen dorthin. Vor allem Fotografen besuchen die Stadt, da die verlassenen Gebäude ein begehrtes Fotomotiv sind.

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Schon früh war die Wüstenstadt sehr weit entwickelt

Vor über 100 Jahren war Kolmanskop noch zu eine der reichsten Städte der Welt. Dort wurde auch das erste Krankenhaus der südlichen Erdhalbkugel errichtet, in dem man Röntgentechnik verwendete. Die Stadt war auch sonst sehr weit entwickelt und verfügte über eine Konzerthalle, in der namhafte Künstler auftraten.

Kolmanskop war aufgrund der Diamanten eine der reichsten Städte der Welt

1908 entdeckte ein Eisenbahnfahrer in der Nähe des heutigen Kolmanskop Diamanten im Sand. Die Entdeckung der Edelsteine löste einen Ansturm aus. Es entwickelte sich eine Stadt in der Wüste und direkt daneben entstand eine Diamantenmine.

Zu dieser Zeit wurden über eine Million Karat Diamanten gefördert. In der Blütezeit waren die Edelsteine so leicht zu finden, dass sie aus dem Sand gepflückt werden konnten. Aber als die Ressourcen verbraucht waren, zogen auch die Menschen weiter. Die letzten Bewohner verließen die Stadt im Jahr 1956. Seitdem ist Kolmanskop unbewohnt und gleicht einer Geisterstadt.

Im Video oben seht ihr Fotos von der Geisterstadt in der namibischen Wüste.

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(glm)

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