Mexiko an Trump: Bezahl deine Mauer selbst!

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NIETO
Der mexikanische Präsident Enrique Pena Nieto ist nicht bereit, Trumps Mauer zu bezahlen | Carlos Jasso / Reuters
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Der designierte US-Präsident Donald Trump und die mexikanische Regierung haben sehr unterschiedliche Vorstellungen zur Gestaltung der gemeinsamen Grenze.

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Auf einer Pressekonferenz in New York hatte Trump seinen Plan bekräftigt, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu errichten, um die illegale Einwanderung zu stoppen.

"Wir werden eine Mauer bauen"

"Wir werden eine Mauer bauen", sagte der künftige US-Präsident. "Ich könnte eineinhalb Jahre warten, bis wir die Verhandlungen beenden, die direkt nach meinem Amtsantritt beginnen werden. Aber ich will nicht warten. Wir werden anfangen zu bauen. Auf irgendeine Art und Weise wird uns Mexiko für die Kosten der Mauer entschädigen. Sei es über eine Steuer oder eine Zahlung."

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Dem widerspricht die mexikanische Regierung. "Natürlich wird Mexiko nicht für die Mauer bezahlen", sagte Mexikos Staatschef Enrique Peña Nieto am Mittwoch bei der Jahrestagung des diplomatischen Korps in Mexiko-Stadt.

"Die neue Etappe in den bilateralen Beziehungen zwischen den USA und Mexiko wird eine große Herausforderung in diesem Jahr werden", sagte Nieto vor den Botschaftern und Konsuln. "Es ist offensichtlich, dass wir einige Meinungsverschiedenheiten mit der künftigen Regierung der Vereinigten Staaten haben."

"Unsere Würde als Land und als Mexikaner wird angegriffen"

Auch bei anderen Themen teilte Trump wieder ordentlich gegen das Nachbarland aus. "Mexiko nutzt uns aus. Das dürfen wir nicht zulassen", sagte der künftige US-Präsident.

"Alle Themen, die unsere bilaterale Beziehung bestimmen, stehen nun zur Debatte", sagte der mexikanische Präsident am Mittwoch. "Niemals werden wir hinnehmen, dass unsere Würde als Land und als Mexikaner angegriffen wird."

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(sk)