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Barack Obama hält Abschiedsrede: Ein Name bringt ihn zum Weinen

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  • US-Präsident Barack Obama hielt seine Abschiedsrede
  • Darin rief er dazu auf, soziale Unterschiede zwischen Schwarzen und Weißen endgültig zu beseitigen
  • Ein Name brachte Obama während seiner Rede zum Weinen, wie das Video oben zeigt

US-Präsident Barack Obama hat sich mit einer engagierten und emotionsgeladenen Rede nach acht Jahren im Weißen Haus von seinen Landsleuten verabschiedet.

"Es war die größte Ehre meines Lebens, Euch zu dienen", sagte er. Obama forderte dazu auf, die Unterschiede zwischen Schwarzen und Weißen in den USA endgültig zu beseitigen.

Alle haben noch Arbeit zu leisten"

"Wir sind noch nicht dort, wo wir hin wollen", sagte Obama in Chicago vor Tausenden Zuhörern. "Alle haben noch Arbeit zu leisten." Das gelte nicht nur für die weiße Bevölkerungsmehrheit. Auch die Schwarzen müssten hinschauen und zuhören und anerkennen, dass die weiße Mittelschicht ihre Probleme habe.

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"Wir müssen in die Haut des anderen schlüpfen", sagte er. "Große Ungleichheit unterhöhlt unsere demokratischen Ideale."

Politik sei zuallererst ein Wettstreit unterschiedlicher Ideen. "Wenn wir einander nicht zuhören, wenn wir aneinander vorbeireden, dann macht das Kompromisse und eine gemeinsame Basis unmöglich." Probleme einfach totzuschweigen, verrate die Grundsätze der Verfassung.

"Ihr müsst die Werte hochhalten"

Obama erwähnte die Errungenschaften seiner Präsidentschaft. Seine Regierung habe 20 Millionen mehr Menschen eine Sozialversicherung gebracht, den gefährlichsten Terroristen der Welt unschädlich gemacht und eine Atommacht Iran verhindert, ohne einen einzigen Schuss abzufeuern.

"Amerika ist ein besserer Ort, als zu der Zeit, als wir angefangen haben", sagte er. "Ihr müsst die Werte hochhalten, die uns zu dem machen was, wir sind", forderte Obama von seinen Landsleuten.

Ein Name rührte den scheidenden Präsidenten sogar zu Tränen. Um welchen es sich handelt, seht ihr im Video oben.

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