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01/01/2017 11:17 CET | Aktualisiert 01/01/2017 12:23 CET

Polizei rätselt über Silvesterphänomen: Wieder versammeln sich Tausende Nordafrikaner in deutschen Städten

Es war ein Bild wie Silvester 2015 - allerdings folgte nach aktuellen Erkenntnissen nicht derselbe Schrecken wie im Vorjahr.

Wieder haben sich in mehreren deutschen Städten Gruppen von Nordafrikanern versammelt - teilweise kamen mehrere Hundert Personen zusammen. Insgesamt waren es deutschlandweit wohl mehrere Tausend.

Am Kölner Hauptbahnhof zum Beispiel setzten Polizisten mehrere hundert verdächtige Männer fest, vornehmlich nordafrikanischer Herkunft (siehe auch Video oben).

Weitere 300 Personen wurden auf der anderen Rheinseite am Bahnhof Köln-Deutz aus einem Zug geholt und überprüft. Zweitweise kesselte die Polizei in Köln rund 1000 Menschen ein.

Offiziellen haben keine Antwort

Auch in Dortmund, Düsseldorf, Essen und Münster sichtete und beobachtete die Polizei Gruppen nordafrikanischer Männer. Dabei sei in mehreren hundert Fällen die Identität der Männer festgestellt worden, teilte die Landespolizei in Duisburg mit. Ähnliche Zusammenkünfte wurden auch aus Frankfurt und Hagen gemeldet. In Frankfurt sollen sich laut Aussagen der Polizei 1200 Nordafrikaner versammelt haben.

Auf die Frage, warum erneut so große Gruppen mit nordafrikanischem Hintergrund geschlossen in Knotenpunkten auftauchten, hätten die Offiziellen keine Antwort, schreibt die "Welt".

Schon vergangenes Jahr war nicht klar, wie und ob sich die Nordafrikaner in Köln abgesprochen hatten. Viele sollen sich über WhatsApp-Gruppen verabredet haben.

Insgesamt ist es aber laut ersten Berichten in der Silvesternacht weitgehend friedlich geblieben. Aus ganz Nordrhein-Westfalen wurden 25 sexuelle Übergriffe gemeldet, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet.

Mehr zum Thema: 1700 kontrollierte Personen, 900 Platzverweise, zwei Sex-Übergriffe – so lief Silvester in Köln

Mit Material der dpa

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(lm)