Das hat eine Psychologin allen "perfekten" Müttern zu sagen

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Die perfekte Mutter ernährt sich schon in der Schwangerschaft gesund und fördert die Intelligenz des Fötus frühzeitig mit klassischer Musik. Sie hat sich optimal auf die Geburt vorbereitet, die dann auch völlig reibungslos abläuft. Stillen? Läuft vom ersten Moment an komplikationsfrei.

Schon in seinen ersten Lebenswochen und Monaten wird das Kind mit Massagen, ausgiebigen Spaziergängen in der Natur und wiederum klassischer Musik verwöhnt.

Und während der kleine Engel wohlbehütet heranwächst, sind seine Eltern in keinem Moment genervt, ungeduldig oder - Gott bewahre! - übermüdet.

Ob es irgendwo auf der Welt Eltern gibt, die wirklich so sind? Vielleicht. Es ist jedoch eher fraglich, ob diese Perfektion wirklich das Beste für ihre Kinder ist.

Was Kinder wirklich von ihren Müttern brauchen

Warum Mütter nicht perfekt sind - und warum das auch genau richtig ist - erklärt Psychologin und Pädagogin Julia Stoch im Video oben. Die Gründerin von LebensraumFamilie.de ist selbst Mutter von zwei Kindern und weiß, vor welcher Herausforderung man als Mutter jeden Tag steht.

"Ich muss als Mutter nicht perfekt sein, weil das ein Wunsch ist, der nicht erfüllbar ist," sagt Stoch. "Ich bin ein Mensch und ein Mensch hat Fehler, hat Ecken, hat Kanten."

Die Psychologin erklärt außerdem, warum Kinder keine "perfekte" Mutter brauchen und welche Eigenschaft für die Kleinen viel wichtiger ist.

Das Interview führte Katharina Pichler.

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(vr)

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