Wer hier bei uns diese Sonnenbrille kauft, verändert in Afrika ein Leben

Pala Sunglasses

By John Pritchard

Die Ressourcen unseres Planeten sind begrenzt. Und sie werden täglich weniger. Glücklicherweise haben schon viele Menschen eingesehen: Mit dem, was die Erde uns gibt, müssen wir sparsamer und effizienter als bisher umgehen – denn nur so können wir es für die nachfolgenden Generationen bewahren. Die Aufgabe, dieses Problem zu lösen, liegt bei uns – den Menschen des 21. Jahrhunderts. Denn die Menschheit hat das Problem erst verursacht. Mit den Worten von Mahatma Gandhi: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“

Diese Veränderung sieht für jeden anders aus. Manche recyceln ihren Abfall, andere kaufen Waren mit Fairtrade-Siegel, wieder andere nehmen den Bus statt dem Auto oder das Rad statt dem Bus. Die Entscheidungen im sogenannten ethischen Konsum treffen wir selbst. Marken können bei diesen Entscheidungen die Richtung vorgeben. Ich selbst habe so eine Marke geschaffen: Pala – eine Sonnenbrille, die zutiefst ethisch und umweltfreundlich ist.

Nach mehreren Jahren Arbeit als Angestellter, vor allem im digitalen Marketing, wollte ich mich endlich einem Projekt widmen, das einen echten Zweck erfüllt und Menschen hilft, vielleicht sogar ihr Leben verändert. Wie, wusste ich zu Anfang noch nicht. Ich setzte mich vor ein leeres Blatt Papier und überlegte – schließlich kam ich auf eine Liste von sozialen Problemen, denen ich mich widmen könnte. Eines davon: Jeder zehnte Mensch auf der Erde hat keinen Zugang zu medizinischer Augenbehandlung.

Ich verstand, dass das Leben eines Menschen durch eine einfache Brille verändert werden kann. Etwa durch Bildung, weil derjenige so in der Lage ist, zu lesen. Oder durch Arbeit in der Industrie, wo Schwierigkeiten mit der Sehfähigkeit ein Ausschlusskriterium sind oder die Arbeit hochgefährlich machen. Ich begann mit der Entwicklung einer Sonnenbrillenmarke, die genau diese Probleme angeht, indem sie Geld sammelt, mit der normale Brillen in ärmeren Teilen der Welt verteilt werden können. Nach vielen Monaten war Pala geboren.

sunniesandcase

Ich reiste um die Welt, um Wohltätigkeitsorganisationen, Designer, Zulieferer und schließlich Händler als Partner zu finden. Im Sommer kam Pala auf den Markt. Für die erste Sonnenbrillenkollektion galten drei wichtige Kriterien: klassisches Design, aber mit herausragendem Merkmal, bestes Material und solide Konstruktion, ein erstklassiges Preis-Leistungs-Verzeichnis. Ich wollte von Anfang an Sonnenbrillen anbieten, die mit Premium-Modellen mithalten können, aber zu einem Preis, den man sich leisten kann. Je mehr Pala-Sonnenbrillen verkauft werden, desto mehr Menschen haben einen Nutzen davon.

spec

Und das geht so: Durch die Zusammenarbeit mit der Organisation Vision Aid Overseas stiften wir eine normale Brille gegen Sehschwäche für jede verkaufte Sonnenbrille. Dazu spenden wir an Projekte in Äthiopien, Burkina Faso, Ghana, Sambia und Sierra Leone. Das erste Projekt war der Aufbau eines Augenheilzentrums in Chinsali im Norden Sambias. Es dient fast einer Million Menschen als Versorger für Augenheilkunde.

Die Kosten für Errichtung und Betrieb sowie für die Behandlungen ergeben durch Umrechnung schließlich die Kosten pro Patient. Dieser Betrag wird je verkaufter Sonnenbrille gespendet. So erfüllen wir das Versprechen, das wir unseren Kunden geben. Vor allem aber helfen wir, eine nachhaltige Lösung aufzubauen, die Jobs, Infrastruktur und langfristige Vorteile für die Patienten schafft.

Es gibt noch eine Geschichte zu erzählen: die unserer Brillenbehälter. Sie werden aus recyceltem Plastikmüll hergestellt, der gewaschen, in Streifen geschnitten, gedreht und gewebt wird. Das geschieht in Gemeinden von Bolgatanga, der Hauptstadt der Oberen Ostregion in Ghana. Das Land hat ein großes Problem mit Abfall. Deshalb wollen wir auch dort Einfluss nehmen, während wir bei unseren Kunden für den Schutz der Sonnenbrillen sorgen – auf ethische Weise, die zu unserer Marke passt.

Die Weber von Bolgatanga finden Arbeit und erlernen neue Fähigkeiten, dank derer sie das ganze Jahr über Beschäftigung finden. Normalerweise weben sie Körbe aus Stroh. Das ist aber nur saisonal verfügbar, etwa drei bis vier Monate im Jahr. Mit Plastik steht ständig ein Werkstoff zur Verfügung und die Weber erzielen ein gleichbleibendes Einkommen.

case

Mit dem Wachstum von Pala werden dort mehr Leute eingestellt, um die Nachfrage zu stillen. Sie geben ihre Fähigkeiten über Generationen von Webern weiter. Das ist eine ganz besondere Chance. Kürzlich habe ich einen Brief von einem kleinen Mädchen aus einer der Gemeinden erhalten. Sie schrieb, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben eine Schuluniform und Bücher kaufen konnte. Dadurch wurde ihr der Schulbesuch möglich.Unser Anspruch ist, dass jeder Kauf einer Pala-Brille positive Folgen hat, und zwar über die Augenheilkunde für Bedürftige hinaus.

Es hat lange gedauert, diesen Punkt zu erreichen. Ich glaube, dass Pala wie andere Start-ups auch noch mit Problemen umgehen muss – aber die Chancen dieses Projekts und die Veränderungen, die es bewirkt, lassen mich jeden Tag erneut für den Erfolg der Marke kämpfen.

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ Ich werde sehen, ob das möglich ist.

Lerne mehr über Nachhaltigkeit auf Electrify the World - a Nissan Mobility Initiative.