US-Gesundheitsministerium bestätigt: Cannabis tötet Krebszelle

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A woman lights a joint as a group of cannabis advocates smoke marijuana and march down Broad Street toward the Wells Fargo Center on the final day of the Democratic National Convention in Philadelphia, Pennsylvania, U.S., July 28, 2016. REUTERS/Dominick Reuter | Dominick Reuter / Reuters
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Befürworter eine Legalisierung von Cannabis können nun mit einem weiteren Argument aufwarten. Offenbar kann es bei Krebspatienten nicht nur die Schmerzen lindern, sondern auch direkt zur Heilung beitragen. In verschiedenen Studien haben Forscher gezeigt, dass Cannabinoide Krebszellen zerstören können.

Das US-Gesundheitsministerium hat auf seiner Informationswebsite zu Krebserkrankungen offiziell bestätigt, dass sich der Konsum von Cannabis positiv auf die Heilung von Krebs auswirkt. Cannabinoide sollen sogar in der Lage sein, Tumorzellen abzutöten.

„Unter Laborbedingungen konnte gezeigt werden, dass Cannabis Krebszellen abtötet“, heißt es auf der Seite des US-Gesundheitsministeriums. Der Wirkstoff blockierte Blutgefäße, welche die Tumorzellen zum Überleben benötigen.

Besonders hoffnungsvolle Ergebnisse hätten Studien bei Leber- und Brustkrebs gebracht.

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Kann Kiffen also Krebs heilen? So weit sind die Forsche noch lange nicht. Sie betonen, dass die Tests bisher nur an Mäusen durchgeführt worden seien.

Neben den positiven Ergebnissen für die Krebsforschung bestätigte das US-Gesundheitsministerium auch zahlreiche andere medizinische Eigenschaften von Cannabis, darunter zum Beispiel die entzündungshemmende Wirkung oder die Fähigkeit Muskelkrämpfe zu lösen.

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