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ARD-Reporter drehen Reichsbürger-Doku - auf dem Videomaterial machen sie dann eine unheimliche Entdeckung

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Sie stellen sich eigene Ausweise aus, fahren Autos mit umgedrehten Kennzeichen und behaupten, das Deutsche Reich bestehe bis heute fort.

Nach Angriffen auf Polizisten sorgen sogenannte Reichsbürger seit Monaten für Angst und Schrecken. Inzwischen wird die rechtsextreme Bewegung sogar vom Verfassungsschutz beobachtet.

Eine ARD-Dokumentation ("Reichsbürger gegen den Staat") über die Republik-Gegner ging am Mittwochabend wichtigen Fragen auf die Spur: Wie kam es zum Aufstieg der Bewegung? Was für Ideologien, was für Menschen stehen dahinter? Und vor allem: Wie gefährlich sind die Reichsbürger für die Demokratie?

Stellvertretend dafür steht in der Dokumentation Adrian Ursache, ehemaliger Mister Germany und einer der bekanntesten Reichsbürger.

Vor wenigen Wochen hatte Ursache für Schlagzeilen gesorgt, als er sich auf seinem Grundstück im Örtchen Reuden (Burgenlandkreis) gegen eine Zwangsräumung gewehrt und dabei mehrere Polizisten verletzt hatte. Ursache hatte zuvor eigenmächtig den Staat "Ur" ausgerufen und sich über einen vermeintlichen "Angriffskrieg" der "BRD GmbH" beschwert.

So weit, so skurril.

Die ARD war mit einer Kamera dabei, als der Staatsverweigerer Ursache Dutzende Unterstützer zu sich nach Hause eingeladen hatte, um den Gerichtsvollzieher einzuschüchtern - und die Zwangsräumung zu verhindern.

Auf dem Videomaterial entdeckten die ARD-Reporter hinterher bei der Produktion ein Detail und trauten ihren Augen nicht.


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(vr)