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Diktator Kim Jong Un droht Südkorea: "Nichts und niemand wird diesen Angriff überleben"

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KIM JONG UN
Kim Jong-Un | KCNA via Getty Images
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  • Die Vereinten Nationen verhängten am Mittwoch neue Sanktionen gegen Nordkorea
  • Das diktatorische Regime will deshalb Stärke zeigen und simuliert einen Angriff auf Südkorea

Nordkorea verstärkt nach der Verschärfung der UN-Sanktionen wieder seine militärischen Drohgebärden.

Bei Artillerieübungen seien Angriffe unter anderem auf grenznahe Stellungen Südkoreas sowie auf Militäreinrichtungen und die Regierung in Seoul simuliert worden, berichteten Staatsmedien am Freitag. Machthaber Kim Jong Un habe die Übungen am Donnerstag selbst befehligt und sich mit ihnen zufrieden gezeigt: «"Nichts und niemand wird diesen Angriff überleben."

Bereits die zweite UN-Resolution zu Sanktionen gegen Nordkorea in diesem Jahr

Wenn ein Krieg ausbreche, "sollte solch ein tödlicher Schlag auf die südkoreanischen Streitkräfte ausgeführt werden, dass ihr Wille zur Gegenwehr schon am Anfang gebrochen wird", wurde Kim zitiert. Die Übungen habe Kim als Beginn des "Gefechts- und politischen Trainings für das neue Jahr" bezeichnet.

Manöver, bei denen die Volksarmee die Zerstörung von südkoreanischen Stellungen übt, sind nicht unüblich.

In Südkorea wurde das Manöver jedoch auch als Reaktion auf die neuen Sanktionen gegen Nordkorea gewertet. Der UN-Sicherheitsrat hatte wegen eines Atomtests im September am Mittwoch einstimmig unter anderem für das Einfrieren von Vermögen gestimmt. Es ist bereits die zweite Resolution zu Sanktionen gegen das Land in diesem Jahr, das jeweils im Januar und im September einen Atomtest unternommen hatte.

Auch Japan will Sanktionen verschärfen

Neben Südkorea will auch Japan als Reaktion auf Nordkoreas Atomtest im September seine Sanktionen verschärfen. Das kündigte Ministerpräsident Shinzo Abe am Freitag laut der Nachrichtenagentur Kyodo bei einer Kabinettssitzung an.

Unter anderem sollen weitere Personen und Gruppen, die zur Entwicklung des nordkoreanischen Atom- und Raketenprogramms beitrügen, auf eine schwarze Liste gesetzt und in Japan angelegtes Vermögen eingefroren werden. Die Liste umfasse auch chinesische Organisationen und Personen, die an Nordkoreas Projekten beteiligt sein sollen. Ähnliche einseitige Maßnahmen verhängte auch Südkorea gegen den Norden.

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