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Merkel: "Die Grünen sind kein bevorzugter Partner"

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ANGELA MERKEL
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht auf der CDU-Regionalkonferenz in Münster | dpa
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Erst am vergangenen Wochenende plädierte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) für eine schwarz-grüne Koalition auf Bundesebene. Weniger Tage später distanzierte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel sehr deutlich von derlei Plänen.

"Die Grünen sind kein bevorzugter Partner" der Union nach der Bundestagswahl 2017, so die CDU-Chefin am Mittwoch auf einer Regionalkonferenz ihrer Partei in Münster. Das berichtet das Nachrichtenportal"Spiegel Online", das sich auf die Nachrichtenagentur Reuters beziehen.

"Die Zahl von Unterschieden ist deutlich erkennbar", erklärte Merkel.

Zusammenarbeit nicht kategorisch ausgeschlossen

Insbesondere kritisierte die Kanzlerin den Beschluss des Grünen-Parteitages über die Vermögensteuer. Sie sei darüber "einigermaßen entsetzt".

In dem zwei Wochen alten Beschluss heißt es, die Grünen wollten der sozialen Spaltung "mit einer verfassungsfesten, ergiebigen und umsetzbaren Vermögenssteuer für Superreiche entgegenwirken". Die Partei will damit die soziale Spaltung der Gesellschaft abbremsen.

Doch Merkel schloss eine Zusammenarbeit nicht kategorisch aus. Anders als vor 20 Jahren sage die CDU nicht mehr, "niemals, niemals mit den Grünen".

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