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Kaiser's-Tengelmann: So verhindert die Rewe-Klage immer noch die endgültige Aufteilung

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TENGELMANN
Kaiser's-Tengelmann muss sich verändern: Die Verhandlungen stehen kurz vor dem Ende | JOHN MACDOUGALL via Getty Images
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  • Einigung von Edeka und Rewe über Aufteilung von Kaiser's-Tengelmann ist erfolgt
  • Aber erst nach Rücknahme der Rewe-Klage gegen die Ministererlaubnis gibt es eine Arbeitsplatzgarantie

Die Verhandlungen über die letzten Details der Aufteilung der Supermarkt-Kette Kaiser's Tengelmann an Edeka und Rewe sind nach dpa-Informationen auf gutem Wege. Beide Seiten rechnen nicht mehr damit, dass weitere Hindernisse auftauchen werden.

Bis die 15.000 Kaiser's-Tengelmann-Beschäftigten endgültig aufatmen können, könnte es allerdings noch ein paar Tage dauern.

Aber Rewe muss die Klage gegen die Ministererlaubnis noch zurücknehmen

Grund: Mit einer Rücknahme der Rewe-Klage gegen die Ministererlaubnis, ist in dieser Woche nach dpa-Informationen nicht mehr zu rechnen. Erst dieser Schritt würde letztlich den Weg zum Vollzug der Ministererlaubnis freimachen und damit den Beschäftigten langfristige Arbeitsplatzgarantien sichern.

Edeka hatte die Supermarkt-Kette Kaiser's Tengelmann eigentlich komplett übernehmen wollen und dafür auch eine Ministererlaubnis erhalten. Doch Rewe gelang es mit rechtlichen Schritten, den Vollzug der Ausnahmeregelung zu stoppen.

Aufteilung von Kaiser's-Tengelmann sollten bis Freitag fix sein

Inzwischen haben sich die Rivalen auf eine Aufteilung der Supermarktkette geeinigt. Rewe erhält dabei ein großes Filialpaket vor allem in Berlin.

Die Verträge zur Übernahme und Aufteilung von Kaiser's Tengelmann sollten nach den bisherigen Planungen bis Freitag, den 2. Dezember, unterschriftsreif sein.

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