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Kranker Mann stirbt in Regionalzug – Passagiere könnten sich angesteckt haben

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REGIONALZUG
In einem Regionalzug brach ein Kranker zusammen. Nun sucht die Polizei seine Helfer | dpa
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  • Ein Kranker stirbt im Regionalzug
  • Nun sucht die Polizei nach den Helfern aus dem Zug
  • Denn sie könnten sich angesteckt haben

Ein Mann war mit dem Regionalzug nach Nürnberg unterwegs und brach kurz vor dem Bahnhof Rückersdorf zusammen. Eine Frau und ein Mann eilten ihm zur Hilfe und versuchten ihn wiederzubeleben - jedoch vergebens.

Noch bevor die Polizei eintraf, hatten die beiden Helfer aber bereits den Zug verlassen. Das berichtet das Nachrichtenportal "Focus Online".

Polizei sucht Helfer - sie könnten sich infiziert haben

Die Polizei suchte daraufhin öffentlich nach der Frau und dem Mann und gab dabei nur spärlich Informationen weiter. Nur so viel war bekannt: Der im Zug verstorbene Mann war krank, er litt an einer Infektionskrankheit.

Seine Helfer könnten sich also bei den Rettungsmaßnahmen angesteckt haben - und zwar aufgrund des nahen Körperkontakts, zu dem es bei Reanimationsmaßnahmen zwangsläufig kommt. Um welche Krankheit es sich handelt, teilte die Polizei allerdings nicht mit.

Die beiden Betroffenen werden am Donnerstagnachmittag von der Polizei jedoch nun eingehend über die Krankheit und die Ansteckungsgefahren informiert, meldete die Polizei Mittelfranken. Derzeit sei noch unklar, ob die Krankheit zum Tod des Mannes geführt hatte.

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(mf)