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2000 Jahre alte Tafeln werfen ein völlig neues Licht auf Jesus

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KOZIDES
2.000 Jahre alte Blei-Tafeln aus dem Jordan sollen ein neues Licht auf das Leben und Wirken von Jesus werfen. | dpa / dpa/EPA
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  • 2000 Jahre alte Blei-Tafeln sollen neue Erkenntnisse über das Leben und Wirken Jesu offenbaren
  • Vor acht Jahren wurden sie gefunden, Wissenschaftler bestätigten jetzt die Echtheit dieser Kodizes
  • Damit wären sie die erste schriftliche Erwähnung von Jesus Christus

Sie sollen das erste Porträt von Jesus Christus sein: Die als Kodizes bekannten 2000 Jahre alten Tafeln gelten als ältester Schrift-Beweis, in dem das Wirken Jesus Christus festgehalten ist.

Die Seiten aus Metall werden von einer Ringbindung zusammengehalten und wurden bereits im Jahr 2008 im Jordan entdeckt. Seit Jahren diskutieren Forscher über die Echtheit des Fundes.

Jesus wollte keine neue Religion gründen

Was diese 2000 Jahre alten Blei-Stücke in sich tragen sollen, lässt Jesus in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Angeblich beweisen sie, dass der Prediger aus Nazareth keine neue Religion gründen wollte. Seine eigentliche Absicht bestand darin, eine tausend Jahre alte Tradition aus der Zeit von König David zu reformieren.

Jesus' Gott war männlich und weiblich

Glaubt man den Tafeln, betete Jesus zu einem Gott, der sowohl männlich als auch weiblich war. Er soll einer hebräischen Sekte angehört haben, die ihre Religion im Tempel Salomons ausübte.

Experten bestätigten jetzt, dass die Tafeln tatsächlich echt seien. Sie sollen sogar ein Bild von Jesus Christus enthalten. Damit wären sie die erste schriftliche Erwähnung des Predigers aus Nazareth.

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Wissenschaftler sollen die Echtheit der Kodizes bewiesen haben

Zwei Professoren der University of Surrey’s in Großbritannien haben Proben der Tafeln mit vergleichbaren römischen Tafeln verglichen und eine starke Ähnlichkeit nachweisen können.

Im Vergleich zu modernen Schriftstücken weisen die Kodizes zudem kaum Radioaktivität auf. Das könnte daran liegen, dass sie tatsächlich Jahrhunderte lang tief eingeschlossen waren.

Zweifel an Echtheit der Tafeln bestehen weiterhin

Und trotzdem bestehen weiterhin massive Zweifel an der Echtheit. Laut Experten sei es damals sehr unüblich gewesen, Blei als Schreibmaterial zu verwenden.

Zudem existieren zwei widersprüchliche Geschichten, wie die Tafeln entdeckt wurden. Die eine Variante spricht von einem Beduinen namens Hassan Saeda, der sie von seinem Großvater erhalten haben soll. In einer anderen Variante ist von einer Flut die Rede, die die Tafeln angeblich freilegte.

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