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Wo Tunesien 15 Mal einmalig ist

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Jeder Urlaub bietet Highlights. Aber keiner so viele wie ein Trip nach Tunesien! In dem nordafrikanischen Land gibt es historische Städte, heiße Quellen, Berge, Traumbuchten und vieles mehr. Langeweile? Unmöglich! Wir haben die Top 15 der Sehenswürdigkeiten herausgesucht – viele darunter gehören zum Unesco-Weltkulturerbe. Komm mit auf eine echte Abenteuerreise!

Das Künstlerdorf Sidi Bou Saïd

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Es liegt 20 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tunis und steht seit 1915 unter Denkmalschutz. Früher ließen sich Genies wie August Macke und Paul Klee von den blau-weißen Häusern und den verwinkelten Gassen inspirieren. Auch heute leben noch zahlreiche Künstler hier.

Das karibische Kelibia

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Wer die Karibik liebt, muss keinen Langstreckenflug in Kauf nehmen. Denn die Strände in Kelibia, einer Stadt im Nordosten Tunesiens, sind mindestens genauso traumhaft! Das Wasser ist extrem klar, der Sand besonders fein und kokosraspelfarben. Ideal zum Ausspannen!

Die Ruinen von Karthago

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Sie war eine der größten Städte der Antike und zählt seit 1979 zum Unesco-Weltkulturerbe. Karthago wurde im 7. Jahrhundert zerstört. Wer auf den Byrsa-Hügel steigt, überblickt nicht nur die kompletten Ruinen, sondern auch die Hauptstadt Tunis und die Halbinsel Cap Bon – ein magischer Ort!

Der Salzsee Chott el Djerid

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Die Farben sind gigantisch! Der größte Salzsee der Sahara schimmert rosé, orange oder bläulich – je nach Wetter und Tageszeit. Ein ganz besonderes Fleckchen Erde, in das sich auch Hollywood verliebte: Der See war Drehort für die ersten sechs „Star Wars“-Filme. Über eine Straße kann man mitten hindurch fahren. Am Straßenrand bieten Händler Salzrosen an, ein schönes Souvenir!

Das Bergland um Aïn Draham

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Regen wünscht man sich im Urlaub eigentlich nicht – aber genau der macht die Gegend um das Bergdorf Aïn Draham so schön: In den dichten Korkeichenwäldern kann man nämlich prima wandern. An heißen Sommertagen ist es hier angenehm kühl. Ganz in der Nähe liegt der Feija Nationalpark, in dem man Goldschakale, Stachelschweine, Afrikanische Wildkatzen und Rotfüchse beobachten kann.

Das Amphitheater von El Jem

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Größenwahn zum Anfassen: Willkommen im drittgrößten römischen Amphitheater der Welt (nach dem Kolosseum in Rom und dem Amphitheater von Capua). 35 000 Zuschauer passten dort hinein! Seit 1979 gehört es zum Unesco-Weltkulturerbe. Unvergesslich schön: Hier mal ein Live-Konzert zu erleben

Die Bergoase Chebika

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Rundherum ist alles trocken und karg – Wüste pur! Doch plötzlich taucht an der westlichsten Seite Tunesiens diese Schlucht im Sandsteingebirge auf. Palmen wachsen darin, ein Fluss fließt und ergießt sich als Wasserfall über einen Felsvorsprung. Wenn es das Paradies wirklich gibt, muss es so aussehen...

Die Traumbuchten von El Haouaria

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Das Städtchen El Haouaria liegt auf der Halbinsel Cap Bon, im Nordosten Tunesiens. Die Gegend eignet sich perfekt zum Schnorcheln und Tauchen, das Wasser ist glasklar! Berühmt wurde die Gegend für ihre Grotten, die direkt am Meer in den roten Fels geschlagen wurden. Sie dienten einst als Steinbrüche, später als Gefängnis – heute sind sie ein Publikumsmagnet!

Das römische Dougga

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Und noch ein Schatz, der auf der Unesco-Weltkulturerbe-Liste steht (seit 1997) – zu Recht! Dougga ist eine der prächtigsten antiken Städte Tunesiens. Zu sehen sind unter anderem die Licinius Thermen, ein Amphitheater, ein Tempel und ein wuchtiger Triumphbogen. Im Theater findet jeden Sommer das Dougga-Festival mit Konzerten und Theateraufführungen statt.

Das Berberdorf Chenini

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Man sieht sie schon von weitem – denn diese Siedlung in der Nähe von Tataouine thront majestätisch hoch oben auf einem Hügel. Man kann in den Fels gehauene Höhlenwohnungen besichtigen und die weiße Moschee Jemaa Kedima. Von dort oben bietet sich ein toller Blick auf umliegende Hügel und Schluchten!

Die heißen Quellen von Korbous

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Schon die Römer stiegen hier ins warme Heilwasser. Korbous wurde dank seiner heißen Thermalquellen, die am Meer entspringen, zum sehr beliebten Kurort! Einheimische reisen schon seit Jahrzehnten dort hin, unter Touristen ist dieses malerische Gesund-Ziel noch ein echter Geheimtipp.

Der Table de Jugurtha

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Vom Tafelberg in Kapstadt hat wohl jeder schon gehört. Aber nur wenige Menschen wissen, dass es auch in Tunesien einen gibt! Der heißt „Table de Jugurtha“, ist rund 1300 Meter hoch und liegt sieben Kilometer. Früher wurde er als Fluchtberg genutzt – davon zeugen noch vorhandene Zisternen und Festungsruinen. Die Aussicht von oben ist gigantisch!

Die Ausgrabungen von Kerkouane

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Wie prächtig die Häuser hier gewesen sein müssen! Davon zeugen die Fußböden aus Tanitmosaik, die heute noch erhalten sind – genau wie Hausmauern, Säulen und steinerne Badewannen. Das Ausgrabungsgelände von Kerkouane auf der Halbinsel Cap Bon birgt viele Schätze für Historienfans! Die punische Stadt ist jetzt noch in dem Zustand, wie sie nach ihrer Zerstörung im Jahr 256 v. Chr. verlassen wurde – eine absolute Seltenheit! Auch deswegen gehören die Ruinen zum Unesco-Weltkulturerbe.

Die Medina von Kairouan

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Gewürze, Teppiche, Stoffe, Schuhe, Keramik – es gibt nichts, was in den verwinkelten Gassen der Medina (Altstadt) von Kairouan nicht angeboten wird! Lass dich ganz in Ruhe durch die Gänge und die Menge treiben – beim Einkaufen das Handeln nicht vergessen! Das Highlight der Altstadt, die ebenfalls zum Unesco-Weltkulturerbe zählt, ist die Große Moschee: Nach Mekka zählt sie zu den großen Pilgerstätten des Islams.

Das Graffiti-Dorf Erriadh

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150 Street-Art-Künstler aus aller Welt haben sich auf den Mauern des Dorfes Erriadh auf der Insel Djerba verewigt und so ein XXL-Kunstwerk geschaffen: “Djerbahood”. Hinter jeder Straßenecke wartet eine andere Überraschung! Die eine schrill und bunt, die andere schwarz-weiß, manche winzig, andere riesig – hier wird der Bummel zur (Kunst-)Schatzsuche!

Tunesien hat noch viel mehr zu bieten! Was genau, siehst du auf www.tunesien.info


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