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Das ist der jüngste Selfmade-Milliardär der Welt

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JOHN COLLISON STRIPE
John Collison ist mit nur 26 Jahren der jüngste Milliardär der Welt | Getty Images
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  • John Collison ist der jüngste Selfmade-Milliardär der Welt
  • Er ist Mitbegründer des Online Start-ups Stripe, einem Konkurrenten des Bezahldienstes PayPal

2009 wurde Facebook-Gründer Mark Zuckerberg im Alter von 25 Jahren zum jüngsten Selfmade-Milliardär der Welt. Aktuell ist der jüngste nur unwesentlich älter.

Alljährlich veröffentlicht das amerikanische Wirtschaftsmagazin "Forbes" eine Liste der jüngsten Start-Up Unternehmer der Welt. Dieses Jahr wird sie angeführt von einem Amerikaner, der gerade einmal 26 Jahre alt ist.

John Collison hat den Online-Bezahldienstes Stripe mitbegründet. Dank der Verdopplung seines Vermögens im vergangenen Jahr hat Collison nun die Spitze erobert.

Damit positioniert er sich vor dem Gründer von Snapchat, Evan Spiegel - der nur zwei Monate älter als Collison ist. Und genau wie Zuckerberg, brach Collison seine Ausbildung an der Harvard University ab, um sein Startup aufzubauen.

Das Ziel ist noch nicht erreicht

Die Collison Brüder sehen ihre Ziele trotz des hohen Vermögens im jungen Alter noch nicht erreicht:

"So ermutigend unser bisheriger Erfolg auch ist, wir haben noch lange nicht alle Ziele erreicht, die wir uns gesetzt haben", erklärte Patrick Collison im Januar 2016 gegenüber "Forbes". "Wenn jemand hier glaubt, dass Stripe bereits alles geschafft hat, wäre das enorm problematisch für uns."

Das Geld bleibt in der Familie

Stripe gilt als Konkurrent von PayPal. John Collison gründete sein erstes Unternehmen bereits im Alter von 16 Jahren mit seinem Bruder Patrick. Beide sind nun mindestens 1,1 Milliarden Dollar reicher.

Der zwei Jahre ältere Bruder Patrick und John Collison besitzen jeweils etwa 12% der Anteile an ihrem 2010 gegründeten Start-Up, das insgesamt auf 9,2 Milliarden Dollar Wert geschätzt wird.

Stripe ermöglicht es kleinen und mittleren Firmen online bezahlen zu können. Um Kundenservice, Anwerbung und Programmieren kümmerten sich die Brüder laut Tageszeitung "Welt" selbst.

Heute zählen American Express und Visa zu ihren Kunde. Das Unternehmen hat heute 574 Mitarbeiter und neun Büros weltweit.

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(mf)