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Skandal am Verfassungsgericht: Enttarnter Islamist war Porno-Darsteller

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ISLAMIST PORNO
Der im Verfassungsschutz enttarnte Islamist soll vor seiner Radikalisierung als Porno-Darsteller gearbeitet haben | dpa
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  • Der im Verfassungsschutz enttarnte Islamist soll vor seiner Radikalisierung als Pornodarsteller gearbeitet haben
  • Das berichtet die "Bild"-Zeitung

Der Fall um den vermeintlichen islamistischen Maulwurf, der in den Reihen des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) enttarnt wurde, wird immer skurriler.

Laut Informationen der "Bild"-Zeitung soll der gebürtige Spanier vor seiner Radikalisierung als Pornodarsteller gearbeitet haben. Zuvor hatte die amerikanische Nachrichtenseite "The Washington Post"davon berichtet.

Demnach sollen bei der Durchsuchung der Wohnung des vermeintlichen Maulwurfs nicht nur Beweise für den Verrat von Dienstgeheimnissen, sondern offenbar auch "pornographisches Material" gefunden worden sein. Auf dem der Islamist als Darsteller zu sehen war. Strafrechtlich relevant ist dieser Fund nicht.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hatte den 51-jährigen "Quereinsteiger" im April nach intensiver Sicherheitsüberprüfung eingestellt - damit er die wachsende Islamisten-Szene überwacht.

Bundeskriminalamt ermittelt

Doch im November fiel der in Observationen eingesetzte Familienvater Kollegen im Kölner Amt mit islamistischen Äußerungen im Internet auf.

Was er in Chats anbot, alarmierte die Geheimdienstler. Was der nun festgenommene mutmaßliche Islamist nicht wusste: Sein Chat-Partner war ein surfender Kollege.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt nun gegen den Mann wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und der versuchten Verletzung von Dienstgeheimnissen.

Geprüft wird, ob der Generalbundesanwalt den Fall übernimmt. Das Bundeskriminalamt führt die Ermittlungen. Der Mann soll mittlerweile ein Teilgeständnis abgelegt haben.

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(pb)