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Prozess um Horrorhaus in Höxter - Angelika W. gesteht Tierquälerei

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HOEXTER
Im Prozess um das Horrorhaus in Höxter kommen grauenvolle Details ans Licht | dpa
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  • Im Prozess um das Horrorhaus von Höxter kommen weitere grauenvolle Details ans Licht
  • Die Angeklagte Angelika W. sagte aus, mehrere Haustiere gequält und getötet zu haben

Ab dem heutigen Mittwoch läuft der Prozess um das Horrorhaus in Höxter. Nun kommen weitere grauenvolle Details ans Licht.

Die Angeklagte Angelika W. (47) hatte gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Wilfried W. (46) in dem gemeinsamen Haus mehrere Frauen gefangen gehalten und gequält. Zwei der Opfer starben an den Folgen der Misshandlungen.

Angelika W. wird vorgeworfen, an der Folter und dem Tod der Opfer maßgeblich beteiligt gewesen zu sein. Sie schiebt die Schuld jedoch auf ihren Mann. Ihr zufolge habe sie sich nur aus Angst vor ihrem Mann an den Quälereien beteiligt.

Zeugen, darunter ihr Ex-Mann, zeichnen jedoch ein anderes Bild von der Angeklagten. Sie sagen aus, Angelika W. hatte selbst Spaß an Gewalt.

Frau gibt zu, Katze totgebissen zu haben

Die Gräueltaten gegen ihre Haustiere, die Angelika W. im Prozess gesteht, scheinen dies zu bestätigen.

Wie die “Bild” berichtet, sagte Angelika aus: “Wilfried hatte ein Problem mit der schwarz-weißen Katze. Er mochte sie nicht. Da steckte ich sie in den Wäschetrockner und schaltete ihn an. Danach war sie tot.”

Zudem berichtet sie, eine andere Katze totgebissen und im Anschluss an die Schweine verfüttert zu haben. Nicht besser erging es den Hunden, die bei dem Ehepaar lebten.

"Der Hund blutete wie verrückt"

Einen unliebsamen Mischling setzte das Ehepaar einfach in Holland aus. Die Rottweiler Hündin Luna hingegen wurde von Angelika W. mit einem selbstgedrehten Strick aus Heu erdrosselt.

Einen anderen Hund band Angelika W. im Badezimmer fest. Dann feuerte sie mithilfe eines Luftgewehres mehrere Kugeln auf das hilflose Tier.

Sie berichtet: “Der Hund blutete wie verrückt, starb aber nicht.” Schließlich schnitt Wilfried W. dem Tier mit einem Küchenmesser die Kehle durch.

Angelika W. versuchte bisher, sich selbst als Opfer ihres Mannes zu inszenieren. Aufgrund der Grausamkeiten, die sich gegen schutzlose Haustiere richteten, erscheint dies zunehmend unglaubwürdig.

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