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Patagonia spendet komplette Black Friday-Einnahmen dem Umweltschutz

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COLORADO HIKING
A man skis though deep powder from a storm a day earlier, after hiking up a public mountainside atop Berthoud Pass, near Winter Park, Colo., Thursday Dec. 20, 2012. The fresh snow, with more expected before Christmas, has left much of Colorado ski-country replenished after a relatively warm and dry Fall. (AP Photo/Brennan Linsley) | ASSOCIATED PRESS
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Das US-Bekleidungsunternehmen Patagonia ist schon lange für sein Engagement für die Umwelt und soziale Zwecke bekannt.

Aber die aktuelle Aktion dürfte selbst Fans des Unternehmens noch positiv überraschen:

Der Outdoor-Ausrüster hat am Black Friday 10 Millionen Dollar eingenommen - fünf Mal so viel, wie erwartet. Wie versprochen, wird das Unternehmen jeden Cent davon spenden, um die Umwelt zu schützen.

Die “enorme Liebe”, die die Kunden dem Planet damit zeigten, werde hunderte aufstrebende Umweltorganisationen auf der ganzen Welt unterstützen, gab das Unternehmen bekannt.

"Wir haben ein Problem"

Die Sprecherin des Unternehmens, Corley Kenna, sagte der Huffington Post, dass die Idee, die von Kunden “Fundraiser für die Erde” betitelt wurde, bei einem internen Brainstorming nach der US-Wahl, entstand. Patagonia wolle mit der Aktion auf Gefahren des Klimawandels hinweisen.

“Die Wissenschaft spricht eine deutliche Sprache: wir haben ein Problem”, gab Patagonia bekannt.

Patagonia spendet ein Prozent der täglichen Einnahmen

Schon jetzt spendet Patagonia ein Prozent der täglichen Einnahmen an Umweltschutzorganisationen. Das Unternehmen fordert die Kunden auch auf, weniger Jacken zu kaufen, um die Verschwendungskultur der Modebranche zu bekämpfen. Diesen Monat stellte das Unternehmen außerdem die Kollektion “Re//collection” vor, die aus recycelten Materialien besteht.

Trump hält Klimawandel für erfunden

Den künftigen US-Präsidenten wird man aber wohl kaum in einer Fleece-Jacke des Unternehmens sichten.

Denn Donald Trump hat den Klimawandel schon oft als “Schwindel” bezeichnet und arbeitet momentan daran, sein Kabinett mit Gleichdenkenden zu füllen.

Er hat versprochen, die USA aus dem Pariser Klimaabkommen zurückzuziehen, die Ausgaben für den Klimaschutz zu kürzen, Amerikas Kohle-, Öl- und Erdgasindustrie wiederzubeleben und Präsident Obamas Umweltschutzgesetzgebung rückgängig zu machen.

Der Republikaner, der sich für seinen Geschäftssinn feiert, wurde für diese Äußerungen von hunderten großen Unternehmen kritisiert - unter anderem von Patagonia. Die Unternehmen warnten, dass ein Ende des Pariser Klimaabkommens “den Amerikanischen Wohlstand gefährdet”.

Dieser Artikel erschien zuerst bei der US-Ausgabe der Huffington Post und wurde von Sina Stieding übersetzt

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